München, 18.07.2013

Klassisches Spielzeug schlägt Spielekonsole

Repräsentative Umfrage unter Sechs- bis Neunjährigen zeigt: Puppen und Spielzeugautos sind auf langen Autofahrten beliebter als Tablet-PCs

Die Koffer sind gepackt, das Auto vollgetankt – los geht es mit der Familie in den Sommerurlaub. Auch wenn Autofahren nervt, wissen sich Kinder unterwegs gut zu beschäftigen. In puncto Unterhaltung liegen die altbekannten vor den elektronischen Spielsachen. Dabei bevorzugen Mädchen Puppen und Jungen Spielzeug-autos. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 400 Sechs- bis Neunjährigen, die der Online-Automarkt AutoScout24 in Auftrag gegeben hat.

Spielerisch die Zeit vertreiben

Die Mehrheit der befragten Kinder (77 Prozent) packt Spiele und klassisches Spielzeug als Zeitvertreib auf einer langen Autofahrt ein. Mädchen möchten vor allem ihre Puppen und Kuscheltiere dabei haben (51 Prozent) und sich auf der Autofahrt gerne kreativ betätigen (42 Prozent). Bei den Jungen stehen hingegen Gesellschaftsspiele (30 Prozent) und Spielzeugautos (21 Prozent) hoch im Kurs. Für jedes dritte Kind gehört inzwischen auch ein Tablet-PC oder eine Spielekonsole mit an Bord. Die Nutzung solcher portablen Elektrogeräte wird dabei mit steigendem Alter immer beliebter (45 Prozent der Acht- bis Neunjährigen im Vergleich zu 26 Prozent der Sechs- bis Siebenjährigen). Besonders interessant: Zwar geben 35 Prozent der Kinder an, Tablets oder eine Spielekonsole einzupacken, gefragt nach ihrer Lieblingsbeschäftigung gegen Langeweile nennen aber nur 14 Prozent der Kinder den Gebrauch dieser Geräte.

Leseratten sind eher unter den Jungen zu finden. Während 36 Prozent der befragten Jungen unterwegs lesen, greifen nur 27 Prozent der Mädchen zwischendurch zum Lesestoff. Fast jedes dritte Kind (30 Prozent) hört außerdem unterwegs Musik und Hörspiele. Auf der Reise schlafen und seine Ruhe haben möchte jedoch nur jedes fünfte Kind (20 Prozent).

Ferienzeit ist Familienzeit

Auch wenn die Kleinen sich unterwegs gut die Zeit vertreiben können, gehören lange An- und Abreisen nicht gerade zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Neun von zehn Kindern (90 Prozent) geht eine lange Autofahrt nach einiger Zeit auf die Nerven. Grund dafür ist vor allem, dass man still sitzen muss (32 Prozent). Von den mitfahrenden Familienmitgliedern ist hingegen nur jedes fünfte Kind (21 Prozent) genervt. 74 Prozent der Kinder finden es sogar gut, wenn ein Elternteil neben ihnen im Auto sitzt und mit ihnen spielt. Besonders beliebt sind Mama und Papa bei ihren Töchtern (77 Prozent) und bei jüngeren Kindern (81 Prozent). „Auch wenn die Kinder von langen Autofahrten genervt sind, können sie ihnen etwas Positives abgewinnen. Sie genießen es, dass die Eltern Zeit haben und sich ungestört mit ihnen beschäftigen“, interpretiert Ingo Barlovic, Inhaber von iconkids & youth, einem auf Kinder- und Jugendforschung spezialisierten Institut.

Picknick oder Pommes

Mehr als die Hälfte der befragten Kinder (58 Prozent) berichtet, stets genug zu essen und zu trinken an Bord zu haben. Wird doch unterwegs eingekehrt, drücken Eltern auf Reisen häufig ein Auge zu: Jedes zweite Kind (54 Prozent) gibt an, mit seiner Familie zwischendurch an Fast-Food-Ketten Halt zu machen. „Eine kurze Pause an Raststätten ist sowohl für Kinder als auch für die Eltern eine Erholung. So können die Erwachsenen bei einer Tasse Kaffee ausspannen und die Kleinen freuen sich über eine Portion Pommes Frites“, kommentiert Rahel Raum, Pressesprecherin von AutoScout24.

Das Marktforschungsinstitut iconkids & youth befragte im Auftrag von AutoScout24 im Zeitraum vom 30. Mai bis 26. Juni 2013 deutschlandweit insgesamt 400 Sechs- bis Neunjährige (205 Jungen und 195 Mädchen, repräsentative Face-to-Face-Untersuchung). Nachdem vor zwei Jahren bereits die Erwachsenen nach den beliebtesten Kinderspielen im Auto befragt wurden, waren nun die Kinder an der Reihe. Dabei zeigt sich, dass sich die Interessen der Eltern und Kinder während der Autofahrt größtenteils decken und sich jede zweite Familie gerne unterwegs miteinander beschäftigt. Die Umfrage im Detail erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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