München, 08.08.2013

Werkstatt schlägt TÜV: Wohin die Deutschen ihr Auto am liebsten zur HU/AU-Abnahme bringen

AutoScout24 befragte in einer repräsentativen Umfrage über 1.000 Autobesitzer zu ihren Präferenzen beim Thema Hauptuntersuchung.

57 Prozent der deutschen Autobesitzer lassen ihr Auto für die anstehende Haupt- und Abgasuntersuchung (HU/AU) am ehesten in einer Werkstatt prüfen. Damit liegen die Werkstätten ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Nur jeder Fünfte fährt direkt zum TÜV (21 Prozent), 11 Prozent nutzen den Service der DEKRA. Weniger relevant sind für die Prüfung große Werkstattketten wie A.T.U oder pitstop (8 Prozent). Nur jeweils zwei Prozent der Befragten lassen ihr Auto bei GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung mbH) oder KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.) prüfen. Das ergab eine bundesweite Umfrage im Auftrag von AutoScout24 unter 1.046 Autobesitzern.

Werkstatt versus TÜV: Regionale Unterschiede

In erster Linie geben Befragte ab 40 Jahren an, ihr Auto für die anstehende HU/AU in der Werkstatt abzugeben: 63 Prozent der 40- bis 49-Jährigen und 59 Prozent der Befragten im Alter von 50 bis 65 Jahren nutzen diesen Service. Auch regionale Unterschiede lassen sich feststellen: Während 64 Prozent der Autobesitzer aus Ostdeutschland die Werkstatt für die Untersuchung präferieren, sind es 55 Prozent der Westdeutschen. Demgegenüber sind es eher die Befragten aus Westdeutschland, die ihren Wagen direkt beim TÜV prüfen lassen (23 Prozent). Lediglich 11 Prozent der Autobesitzer, die den Technischen Überwachungsverein als Prüfsteller ihrer Wahl angeben, kommen aus dem Osten der Republik. Auf die Frage, ob ein anstehender HU/AU-Termin schon einmal vergessen wurde, antworten 57 Prozent, noch nie einen Termin vergessen zu haben. Jeder Fünfte hat den Termin schon einmal versäumt, ihn aber innerhalb von vier Wochen bzw. nach mehr als einem Monat nachgeholt (21 Prozent und 10 Prozent).

Mehrheit der Deutschen ist zufrieden mit dem Service der Prüfstellen

Unabhängig davon, wo der Deutschen liebstes Kind für die HU/AU abgegeben wird, steht fest: Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer ist grundsätzlich mit dem Service der Prüfstellen zufrieden. Jeweils 79 Prozent bestätigen, bei der letzten Abnahme mit der Terminverfügbarkeit, der Schnelligkeit der Prüfung und ihrer Qualität sehr zufrieden bzw. zufrieden gewesen zu sein. Auch freundlicher Service wird gelobt (77 Prozent). Fast jeder Dritte war mit der fachkompetenten Beratung und dem optischen Eindruck der Prüfstelle sehr zufrieden bzw. zufrieden (je 74 Prozent). Auch das Preisniveau für die HU/AU-Abnahme in den Prüfstellen war zufriedenstellend: Mehr als jeder zweite Deutsche äußert sich dazu positiv (56 Prozent). Diesen Aspekt nennen vor allem Frauen mit 60 Prozent gegenüber Männern mit 52 Prozent.

In der Regel keine Mängel festgestellt

Laut Aussage der Befragten wurden in den meisten Fällen bei der letzten HU/AU-Prüfung keine Mängel am Auto festgestellt (61 Prozent). Fielen doch Kosten für Reparaturen an, so beliefen sich diese bei knapp jedem Dritten auf 500 bis 1.000 € (31 Prozent). Nur eine Minderheit von drei Prozent gibt an, zwischen 2.000 und 3.000 € bezahlt zu haben. Von den Autobesitzern, bei deren Autos im Rahmen der letzten HU/AU Mängel festgestellt wurden, zahlten 72 Prozent den kalkulierten Betrag ohne Murren. Ausschlaggebend dafür war, dass den Befragten sowohl etwas am Auto als auch an ihrer Sicherheit liegt. 14 Prozent holten sich ein zweites Angebot ein. Lediglich vier Prozent ließen das Auto verschrotten, da sich die Reparaturkosten nicht mehr gelohnt hätten. Bewusst Geld zurücklegen, um für mögliche Reparaturen gerüstet zu sein, tun im Übrigen die Wenigsten (38 Prozent).

Im Auftrag von AutoScout24 befragte das Marktforschungsinstitut Innofact AG 1.046 Autobesitzer im Alter von 18 bis 65 Jahren. Die Erhebung fand im Zeitraum vom 31. Juli bis 2. August 2013 statt. Weitere Informationen zur Umfrage erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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