München, 28.01.2015

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagen-Preise stagnieren - Verkäufer verzeichnen starke Nachfrage

Für potentielle Gebrauchtwagen-Käufer war der Januar auf den ersten Blick ein guter Monat: Mit 17.412 Euro stieg der monatlich ermittelte Durchschnittspreis im AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) nur um 0,09 Prozent (+16 Euro). Die Nachfrage stieg nach der Weihnachtszeit stark an und die Angebote gingen leicht zurück. „Geländewagen und SUVs stießen auch in diesem Wintermonat weiterhin auf großes Interesse. Den besten Deal machten Käufer allerdings dank konstantem Angebot und gesunkener Preise im Van-Segment“, erläutert Michael Gebhardt, Automobilexperte bei AutoScout24.

Mazda 626 nachfrageseitig auf Platz 1

Die Liste der Top Acht Fahrzeugmodelle, die im Januar verstärkt nachgefragt wurden, führt die Marke Mazda an: Der 626 (+90,9 Prozent) und 323 (+60,9 Prozent) konnten sich hier durchsetzen. „Dies wundert mich nicht: Der Mazda 626 und sein kompakter Bruder Mazda 323 sind im gebrauchten Zustand seit Jahren Dauerbrenner und Musterschüler zugleich. Sie sind robust, kostengünstig im Unterhalt und bei guter Wartung stets einsatzbereit. Als Fließheck, Stufenheck und Kombi zudem äußerst variantenreich im Markt vertreten“, erläutert Michael Gebhardt das im Januar neu erwachte Interesse an den älteren Mazda-Modellen. „Die beiden jüngeren Nachfolger Mazda 6 und Mazda 3 sind deutlich weniger gefragt.“ Auf den Plätzen drei bis fünf folgen der Fiat Sedici, der Audi SQ5 und der Porsche Macan. Die letzten Plätze der Top Acht belegen nachfrageseitig der Skoda Citigo, die Mercedes-Benz V-Klasse (vor allem die neue V-Klasse seit Mai 2014) und der Renault Koleos.

Preisentwicklung im Plus – Oberklasse mit höchstem Anstieg

Auch wenn der Durchschnittspreis auf einem konstanten Niveau blieb, kletterten die Preise segmentbezogen fast durchgängig. So stiegen sie in sieben der acht Rubriken leicht: Kleinwagen (+1,2 Prozent), Kompaktklasse (+0,5 Prozent), Mittelklasse (+1,2 Prozent), Obere Mittelklasse (+2,0 Prozent), Oberklasse (+3,3 Prozent), Sportwagen (+1,6 Prozent) und bei den Geländewagen/SUV (+0,4 Prozent). Lediglich bei den zuvor bereits erwähnten Vans ging es preislich um 0,5 Prozent abwärts.

Durchgängig etwas weniger Angebote als Ende 2014

Das Fahrzeugangebot zu Jahresbeginn ist dagegen in allen Segmenten leicht gesunken egal ob Kleinwagen (-1,9 Prozent), Kompaktklasse (-1,8 Prozent) oder Mittelklasse (-2,4 Prozent). Selbst die Obere Mittelklasse und Oberklasse (beide -2,4 Prozent) schwächelten, genauso wie die Bereiche Sportwagen (-2,3 Prozent), Vans (-0,4 Prozent) und Geländewagen respektive SUV (-1,5 Prozent)

Nachfragetief vom Dezember wurde im Januar mehr als ausgeglichen

Bei der Nachfrage holte der Januar Verluste aus der Weihnachtszeit locker wieder rein. So zog die Nachfrage bei Kleinwagen um 21,2 Prozent an, bei Kompaktwagen gar um 22,0 Prozent. Diese positive Entwicklung zog sich im ersten Monat des Jahres zweistellig durch alle Klassen: Mittelklasse (+19,3 Prozent), Obere Mittelklasse (+18,0 Prozent), Oberklasse (+15,5 Prozent), Sportwagen (+15,0 Prozent), Vans (+21,5 Prozent) und Geländewagen (+26,4 Prozent). Damit konnten Verkäufer das Dezember-Tief hinter sich lassen und mit etwas Geschick ein verspätetes Weihnachtsgeld‘ einstreichen.

Weitere Daten zum Gebrauchtwagenmarkt im Januar sowie die Kurvengrafik im Format 16:9 finden Sie in den angehängten Dateien. Die Infografik können Sie in Druckauflösung in unserem Pressebereich (http://www.autoscout24.de/presse) herunterladen und kostenfrei publizieren. Unter diesem Link finden Sie im Dokument "AGPI Januar B2B" zudem weitere Informationen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in einzelnen Alterssegmenten.

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