München, 28.04.2015

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagen-Preise sinken erneut um 2,2 Prozent und fallen unter die 17.000 Euro-Marke

Die Talfahrt geht unvermindert weiter: Nachdem der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) bereits im März um 2,2 Prozent fiel, sank er im April um exakt den gleichen Prozentwert auf nun 16.874 Euro. So niedrig war der Preis zuletzt im August 2014. Der Abstand zum April des vorangegangenen Jahres betrug damit nur noch +1,3 Prozent (April 2014: 16.658 Euro). Positiv entwickelten sich in diesem Umfeld junge Gebrauchte bis zu einem Alter von drei Jahren: Hier stiegen sowohl Preise als auch die Nachfrage, die zudem in zwei weiteren Alterssegmenten anzog.

Nachdem das erste Quartal 2015 bei langjähriger Betrachtung aufgrund des Zick-Zack-Kurses noch etwas aus dem Rahmen fiel, setzt sich im April die alljährliche Frühjahrs-Talfahrt fort. „Erstmals seit September 2014 rutschte der durchschnittlich aufgerufene Gebrauchtwagenpreis bei AutoScout24 wieder unter die 17.000 Euro Marke. Zugleich markiert der Preisrückgang den geringsten Abstand zum Vorjahreswert seit 15 Monaten“, beschreibt Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations, die Entwicklung. Erfreulich für den Handel ist die leicht gestiegene Nachfrage in vier von fünf Alterssegmenten. „Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich derzeit trotz Preisrückgang stabil. Da die Preissenke im letzten Jahr allerdings sehr flach verlief und nur kurz währte, könnte bei weiterhin fallenden Preisen in den kommenden Monaten die 2014-Preiskurve durchbrochen werden. Zuletzt war dies im Juni 2012 der Fall und läutete im Anschluss eine monatelange Schwächephase bei den Preisen ein“, so Spaete.

Preisentwicklung: Junge Gebrauchte geringfügig teurer – Ältere billiger

Der Durchschnittspreis bei den bis zu zwölf Monate alten Gebrauchtwagen stieg im April um 0,3 Prozent auf 25.584 Euro, der der Ein- bis Dreijährigen um 0,7 Prozent (23.424 Euro). Sinkende Preise verzeichneten hingegen die Kategorien der drei bis fünf Jahre alten Gebrauchtwagen (-0,1 Prozent, 17.340 Euro) sowie der Fünf- bis Zehnjährigen (-0,8 Prozent, 10.631 Euro). Am stärksten verloren im vergangenen Monat die zehn bis 15 Jahre alten Gebrauchten mit minus 1,0 Prozent (4.858 Euro).  

Angebotsentwicklung: Zehn bis 15 Jahre alte Fahrzeuge wachsen zweistellig

Das Angebot bei den älteren Gebrauchten stieg im April bereits zum zweiten Mal in Folge zweistellig. So wuchs der Bestand im Alterssegment der zehn bis 15 Jahre alten Gebrauchtwagen um 10,2 Prozent, im Bereich der fünf- bis zehnjährigen um 5,4 Prozent. Ebenfalls gewachsen – wenn auch auf viel niedrigerem Niveau – ist das Angebot der drei bis fünf Jahre alten Gebrauchten (+0,5 Prozent). Weniger Fahrzeuge wurden dagegen in der Altersklasse der ein bis drei Jahre alten Gebrauchtwagen (-1,1 Prozent) und bei den bis zu zwölf Monate alten jungen Gebrauchten eingestellt (-2,7 Prozent).

„Dass das Angebot an jüngeren Gebrauchten im März und April nach dem Jahresenddruck abnimmt und das der älteren zunimmt, war auch im letzten Jahr zu beobachten“, erklärt Spaete.

Nachfrageentwicklung: Fast durchgängig einstellige Zuwachsraten

Auch bei der Nachfrage führten die zehn bis 15 Jahre alten Gebrauchtwagen das Ranking im Osterferien-Monat an. So stieg die Suche nach Fahrzeugen in diesem Alterssegment um 4,1 Prozent. Direkt dahinter positionierten sich die bis zu einjährigen Gebrauchten (+2,3 Prozent) sowie die Ein- bis Dreijährigen (+2,1 Prozent). Stärker nachgefragt wurden im April auch die fünf bis zehn Jahre alten Fahrzeuge (+1,8 Prozent). Lediglich die Kategorie der drei bis fünf Jahre alten Gebrauchtwagen musste mit minus 0,4 Prozent minimal Federn lassen.

Weitere Daten zum Gebrauchtwagenmarkt im April sowie die Kurvengrafik im Format 16:9 finden Sie in den angehängten Dateien. Die Infografik können Sie in Druckauflösung in unserem Pressebereich (http://www.autoscout24.de/presse) herunterladen und kostenfrei publizieren. Unter diesem Link finden Sie im Dokument "AGPI April B2C" zudem weitere Informationen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeugsegmenten.

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