München, 17.06.2015

Familienkutschen: VW und Kombis am beliebtesten

Vans, Kombis und SUV – alle drei Fahrzeugtypen eint eine Eigenschaft: das üppige Platzangebot. Neben Freizeitsportlern und Handelsreisenden schätzen das vor allem Familien, schließlich hat man mit Kind und Kegel immer reichlich zu transportieren. Eine umfassende Auswertung von AutoScout24 zeigt, welche Karosserieformen, Marken und Modelle in Deutschland aktuell am beliebtesten sind. Das Ergebnis: VW und Kombis stehen hoch im Kurs bei den praktischen und platzbietenden Autos.

Kombis gefragter als SUV

Auf der Straße sieht man immer mehr SUV. Tatsächlich spielen sie aber eine untergeordnete Rolle: Von rund 390.000 bei AutoScout24 angebotenen Familienkutschen (Kombis, Vans und SUV zusammen) machen die Geländegänger gerade einmal 17 Prozent (64.000) aus. Selbst Vans gibt es mit 22 Prozent (84.000) mehr. Wer nach einem Kombi Ausschau hält, hat deutlich am meisten Auswahl; rund 240.000 Fahrzeuge stehen zum Verkauf und machen damit 62 Prozent der angebotenen Familienautos aus.

Betrachtet man die Nachfrage bei AutoScout24, liegen die Kombis mit 75 Prozent noch weiter vorne. Die Geländewagen kommen nur auf einen Anteil von neun Prozent, 17 Prozent der Kaufinteressenten halten nach einem Van Ausschau. „Familien brauchen zwar ein großes Auto, haben aber in der Regel nicht das größte Budget. SUV und Vans sind üblicherweise auch gebraucht teurer als vergleichbare Kombis, was diese für Familien attraktiver macht”, erklärt Michael Gebhardt, Automobilexperte bei AutoScout24.

Während der Kombi vor allem mit einem geräumigen Gepäckabteil zu punkten weiß, bieten Vans und SUV in der Regel noch mehr. Mitunter können bis zu sieben Personen mitgenommen werden und meistens erfreut sich der Fahrer einer erhöhten Sitzposition; dafür erkauft man sich mit den Großraummobilen häufig etwas weniger Fahrdynamik als sie die flacheren Kombis für gewöhnlich an den Tag legen.

Volkswagen dominiert bei Kombis und Vans

Dass der beliebteste Kombi aus dem Hause Volkswagen stammt, ist keine Überraschung, schließlich steht der Passat Variant wie kein zweiter für dieses Segment. Auf den weiteren Plätzen der beliebtesten Marken folgen die selbsternannten Erfinder des „schönen Kombis”, Audi, sowie BMW vor Mercedes und Opel. Allerdings liegen die fünf Marken dicht beisammen: Ihr Nachfrageanteil liegt zwischen 17 Prozent (VW) und 10 Prozent (Opel).

Deutlicher sieht es bei den Vans aus. Auch hier haben die Wolfsburger mit ihren T-Modellen sowie dem Touran, Sharan und Golf Sportsvan die Nase vorne - mit 41 Prozent der Nachfrage ist der Abstand auf den Zweitplatzierten, Mercedes (10 Prozent), aber um Längen größer. Und auf Platz drei und fünf landen mit Ford (zehn Prozent) und Renault (sieben Prozent) auch zwei Importeure; die Lücke dazwischen schließt wiederum Opel (neun Prozent).

Importeure im SUV-Segment stark

Bei den SUV kann ein Importeur die Vormachtstellung der einheimischen Autobauer durchbrechen; zumindest leicht. Denn mit 13 Prozent erzielt Nissan die gleiche Nachfrage wie BMW und landet mit dem Münchner Hersteller auf dem geteilten ersten Platz, gefolgt von Mercedes Benz (10 Prozent), Hyundai, Kia (jeweils sieben Prozent) und Toyota (sechs Prozent). Dass VW hier nicht vorne dabei ist, hat mit der Produktpalette zu tun. “Während SUV-Käufer sich in Wolfsburg zwischen Touran und Tiguan entscheiden können, stehen bei BMW X1, X3, X4, X5, und X6 zur Wahl”, so Michael Gebhardt. Und dass sich in diesem Segment deutlich mehr Importeure in den vorderen Reihen tummeln, hat schlichtweg mit dem Preis zu tun. „Die SUV der deutschen Hersteller sind nicht billig. Viele Käufer nutzen daher die Chance, ein deutlich günstigeres Fahrzeug von einem ausländischen Fabrikanten zu kaufen”, sagt der Experte.

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