München, 01.03.2016

AutoScout24 AGPI B2C: Starker Preisanstieg bei Gebrauchtwagen im Februar / Kleinwagen besonders gefragt

Mit 1,7 Prozent stiegen die Preise im Februar deutlich an. Der Durchschnittspreis im AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) kletterte auf 18.370 Euro (Januar: 18.055 Euro). Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten sich Gebrauchtwagen im Schnitt sogar um 982 Euro (5,6 Prozent). Hauptsächlich dafür verantwortlich waren Modelle der Ober- und Mittelklasse. Nachfrageseitig standen insbesondere Kleinwagen ausländischer Marken im Fokus der Interessenten.

Kleinwagen sind derzeit weiterhin sehr gefragt – zumindest gebraucht. Nachdem die Stadtflitzer bereits im Vormonat bei der Nachfrage um über ein Fünftel (+21,1 Prozent) zulegten, gehörten sie im Februar mit plus knapp 12 Prozent erneut zu den begehrtesten Fahrzeugen unter den Gebrauchten. Auffallend ist hier, dass vor allem nach ausländischen Modellen gesucht wurde. So befanden sich an der Spitze zwei Italiener: Der Fiat Punto Evo und ein Lancia Ypsilon (jeweils +36,4 Prozent). Knapp dahinter in der Beliebtheitsskala folgten Suzuki Alto (+34,6 Prozent), Kia Rio (34,1), Suzuki Swift (33,6 Prozent), Kia Picanto (33,3 Prozent) und Hyundai i20 (+31,7 Prozent). Selbst der Top 8 letztplatzierte Mitsubishi i-MiEV (+30,2 Prozent) landet als reines Elektroauto in der Beliebtheit noch vor den Modellen deutscher Marken. Im günstigsten Segment wird folglich aktuell auch stark auf den Preis geschaut.

Preisentwicklung: Alle Segmente legten zu

Der Aufpreis bei Kleinwagen (Durchschnittspreis: 10.086 Euro) fiel mit einem Plus von 0,5 Prozent relativ moderat aus. Dahinter folgten mit 1,2 Prozent die Obere Mittelklasse (25.260 Euro) und Vans (16.285 Euro). Annähernd gleichstark stiegen mit 1,4 Prozent die Preise im Segment Kompaktklasse (15.542 Euro) und Sportwagen (46.447 Euro). Die Kategorie SUV/Geländewagen landete mit plus 1,9 Prozent (28.202 Euro) diesen Monat vor der Mittelklasse (19.324 Euro) mit 2,2 Prozent. An die Spitze setzte sich im Februar preislich die Oberklasse mit einem Anstieg um 2,6 Prozent (43.853 Euro). Hier trieben vor allem die älteren XJ-Modelle von Jaguar aber auch aktuelle Baujahre durch das Facelift zum Modelljahrgang 2016 die Preise nach oben. Hinzu kam: Einzelne Bentley-Modelle stiegen ebenfalls um bis zu 16,1 Prozent im Preis, was das Gesamtniveau in diesem exklusiven Segment zusätzlich beeinflusste.

Angebotsentwicklung: Bestandsabbau auf ganzer Linie

Den größten Bestandsabbau verzeichneten auch aufgrund stark gestiegener Nachfrage Fahrzeuge aus dem Kleinwagenbereich (-2,5 Prozent). Auch Vans (-2,1 Prozent) und SUV/Geländewagen (-2,0 Prozent) wurden weniger oft angeboten, dicht gefolgt von Sportwagen (-1,7 Prozent), Kompaktklasse (-1,4 Prozent), Obere Mittelklasse (-1,3 Prozent) und Oberklasse (-1,1 Prozent). Den geringsten Schwund verbuchte die Mittelklasse mit minus 0,8 Prozent. Allerdings gibt es selbst hier vereinzelt zweistelligen Bestandsabbau zu vermelden, wie beim Toyota Avensis, Audi S4 oder aber Chevrolet Malibu – mittlerweile ein Exot. Denn vom letztgenannten befinden sich nach dem Aus der Marke in Deutschland und dem Rückzug 2015 nur noch Restbestände bei AutoScout24. Im Gegensatz zur Angebotsentwicklung der jüngsten Version des Chevrolet Malibu steigt der Anteil an gleichnamigen Modellen aus den 60er und 70er Jahren jedoch.

Nachfrageentwicklung: Uneinheitlich – Kleinwagen mit weitem Abstand vorn

Der Attraktivität von Kleinwagen hat der in den letzten Monaten stark gefallene Ölpreis im Februar nicht im Geringsten geschadet. Mit plus 11,7 Prozent war sie die einzige Fahrzeugklasse, die mit einem zweistelligen Nachfrageschub punkten konnte. Genauso überraschend entwickelte sich die Nachfrage bei den Vans. Mit plus 8,1 Prozent landeten diese auf dem zweiten Platz bei der Nachfrageentwicklung. Die Vans erlebten in den letzten Monaten, trotz vieler Unkenrufe hinsichtlich eines dahinsiechenden und dem Crossover- und SUV-Boom zum Opfer fallenden Segments, eine Wiederauferstehung in der Gunst der Käufer. Knapp dahinter suchten Interessenten mit einer Steigerung um 7,1 Prozent Fahrzeuge der Kompaktklasse. Mit großem Abstand folgten Mittelklasse (+3,1 Prozent), Obere Mittelklasse (+0,4 Prozent) und SUV/Geländewagen (0,1 Prozent). Die beiden restlichen Kategorien verbuchten hingegen einen Rückgang: Die Nachfrage bei teuren Oberklassemodellen sank um 0,7 Prozent, die nach Sportwagen sogar um glatte drei  Prozent – inklusive dazugehöriger Roadster- und Cabrio-Modelle. Hier dürfte sich aber – entsprechendes Wetter vorausgesetzt – in den nächsten Monaten etwas ändern.

Die Infografik können Sie in Druckauflösung in unserem Pressebereich herunterladen und kostenfrei publizieren. Unter diesem Link finden Sie im Dokument "AGPI Februar B2B" zudem weitere Informationen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in einzelnen Alterssegmenten.

Über AutoScout24

AutoScout24 ist ein führendes europäisches online Automobil-Anzeigenportal. Der Marktplatz ermöglicht es seinen Kunden, sich den Traum vom eigenen Auto einfach, effizient und stressfrei zu erfüllen. Auf AutoScout24 können Händler und Privatverkäufer Anzeigen für Gebraucht- und Neuwagen schalten. In Deutschland genießt AutoScout24 in seiner Zielgruppe eine einzigartige gestützte Markenbekanntheit von 95 Prozent.

AutoScout24 gehört zur Scout24-Gruppe. Diese betreibt führende Online-Marktplätze für Immobilien und Automobile in Deutschland und anderen ausgewählten europäischen Ländern

AutoScout24-Pressemeldungen als RSS-Feed abonnieren

Pressestelle AutoScout24

Telefon: 089-44456-1185
E-Mail: presse@autoscout24.de

Mehr zu AutoScout24

Unternehmensportrait

AutoScout24 stellt sich vor: Wer wir sind, woher wir kommen und was wir tun.
Mehr