München, 01.03.2016

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagenpreise: Starker Anstieg im Februar

Der Februar legte einen deutlichen Preissprung hin. Mit plus 1,7 Prozent stieg der Durchschnittspreis im AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) auf 18.370 Euro an (Januar: 18.055 Euro). Damit lagen die Durchschnittspreise im Februar 5,6 Prozent bzw. 982 Euro über dem Vorjahresmonat.

„Auch die Nachfrage stieg fast durchgehend in allen Alterssegmenten nochmals an. Im Februar waren vor allem Fahrzeuge im Alter von zehn bis 20 Jahren besonders gefragt“, sagt Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations. „Die zehn- bis 20-jährigen Gebrauchtwagen stoßen seit längerem auf rege Nachfrage. Die Robustheit und anhaltende Zuverlässigkeit der Fahrzeuge scheinen die frühere Angst vor kostspieligen Reparaturen immer weiter zu verdrängen. Trotz weiterhin guter Konjunktur und damit verbundener positiver Lohn- und Gehaltsentwicklung lockt die Alterskategorie mit dem günstigsten Durchschnittspreis Autokäufer an.“

Preisentwicklung: Junge Gebrauchte und Oldtimer als Preistreiber

Die Durchschnittspreise in den sieben Alterssegmenten stiegen durchweg an – wenn auch unterschiedlich stark. Bis zu zwölf Monate alte Gebrauchtwagen gewannen 1,7 Prozent hinzu und übersprangen erstmalig die 26.000 Euro-Marke (Durchschnittspreis: 26.305 Euro). Ebenfalls positiv entwickelten sich mit plus 1,4 Prozent Gebrauchtwagen im Alter von ein bis drei Jahren (24.586 Euro). Drei- bis fünfjährige Gebrauchte verbuchten mit 0,2 Prozent (18.587 Euro) den geringsten Anstieg. Etwas höher eingepreist wurden mit plus 0,6 Prozent gebrauchte Fahrzeuge im Alter von fünf- bis zehn Jahren (11.391 Euro) sowie mit plus 0,7 Prozent zehn- bis 20 Jahre alte Fahrzeuge (4.408 Euro). Weiterhin steigende Preise verbuchten zudem die Segmente der Young- (20 bis 30 Jahre) und Oldtimer (ab 30 Jahre). Die Youngtimer erholten sich nach minus 1,5 Prozent im Januar mit plus 0,5 Prozent auf 6.478 Euro. Als erneuter Spitzenreiter wie schon im Vormonat erwiesen sich Oldtimer. Mit plus 3,9 Prozent (25.571 Euro) legte diese Kategorie – nach 3,7 Prozent im Januar – erneut stark zu. Im Monatsvergleich bedeutet das zugleich den stärksten monetären Anstieg (948 Euro). Somit entwickelten sich die ältesten Gebrauchtwagen bereits in den ersten beiden Monaten zu wesentlichen Preistreibern im neugestalteten AGPI. Dabei hat die Saison für historische Liebhaberfahrzeuge noch gar nicht begonnen.

Angebotsentwicklung: Bestandsaufbau nur bei ein- bis dreijährigen Gebrauchten

Auf der Angebotsseite war der Wintermonat Februar in fast allen Segmenten weiterhin vom Abverkauf und damit Bestandsabbau geprägt. Den geringsten Angebotsschwund verzeichneten die bis zu einem Jahr alten Gebrauchtwagen dank weiterhin hohem Anteil an Tageszulassungen (-0,5 Prozent). Positiv entwickelten sich wie schon im Vormonat einzig Ein- bis Dreijährige (+1,4 Prozent). Alle weiteren Alterssegmente verloren hingegen zum Teil recht deutlich. So erfuhren die drei bis fünf Jahre alten Gebrauchten ebenso einen starken Rückgang (-3,1 Prozent) wie die fünf bis zehn Jahre alten Gebrauchtwagen (-3,9 Prozent). Auch in der Altersklasse der zehn bis 20 Jahre alten Fahrzeuge waren weniger Fahrzeuge im Bestand (-2,2 Prozent). Einen vergleichsweise geringen Schwund verzeichnete im Februar die Kategorie Youngtimer (-1,7 Prozent). Am stärksten sank das Angebot in der Alterskategorie ab 30 Jahren. Die Anzahl der Klassiker sank um fünf Prozent. Das Oldtimer-Angebot sollte allerdings spätestens im April wieder steigen, wenn die Saison der historischen Liebhaberfahrzeuge witterungsbedingt startet.

Nachfrageentwicklung: Fast durchgehend gestiegen – außer bei Oldtimern

Die Nachfrage entwickelte sich bereits im zweiten Monat in Folge positiv. Hohe zweistellige Werte wie im Vormonat wurden jedoch nicht mehr erreicht. So wuchs das Interesse nach jungen Gebrauchten im Alter von bis zu zwölf Monaten um 3,4 Prozent. Noch gefragter waren im Februar mit plus 5,9 Prozent die Ein- bis Dreijährigen. Immerhin um 3,1 Prozent legte die Nachfrage im Fahrzeugsegment der drei bis fünf Jahren alten Gebrauchten zu. Den niedrigsten Zuwachs im kurzen Februar verzeichneten fünf- bis zehnjährige Gebrauchtfahrzeuge (+2,5 Prozent). Als Spitzenreiter in diesem Bereich erwiesen sich Gebrauchte im Alter von zehn bis 20 Jahren (+6,3 Prozent). Die neu hinzu gekommenen Alterssegmente zeigten sich zweigeteilt. Auch im Winter alltagstaugliche Youngtimer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren wurden um 1,7 Prozent mehr nachgefragt – die teils temperaturempfindlichen Oldtimer dagegen um 5,1 Prozent weniger. Neben dem kalten Wetter könnten die abermals gestiegenen Preise eine dämpfende Wirkung auf die Nachfrage entwickelt haben.

Die Infografik können Sie in Druckauflösung in unserem Pressebereich herunterladen und kostenfrei publizieren. Unter diesem Link finden Sie im Dokument "AGPI - Februar B2C" zudem weitere Informationen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeugsegmenten.

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