München, 30.03.2016

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise verharren auf hohem Niveau

Für offene Fahrzeuge beginnt im März alljährlich die Saison. Betrachtet man, welche Sportwagen gesucht wurden, fällt auf: Zum einen wurden diesmal gerade hochpreisige, ältere Fahrzeuge vermehrt unter die Lupe genommen. Zum anderen schienen gerade ältere Ferrari bei den Liebhabern verstärkt gefragt zu sein. So taucht an der Spitze der Sportwagen mit der größten Nachfragesteigerung im März ein Ferrari auf, der in Deutschland offiziell gar nicht verkauft wurde. Die vorwiegend für den italienischen Markt produzierten Version 208 (1985-1995) verfügte nämlich aufgrund damaliger italienischer Steuergesetze über einen V8-Motor mit lediglich 1.990 Kubikzentimeter Hubraum. In Deutschland wurde das ansonsten baugleiche Modell als 308 GTB/GTS mit 2.925 Kubikzentimeter verkauft, bekannt aus der 80er-US-Kultserie „Magnum“. Auf dem zweiten Platz landet ebenfalls ein Ferrari, der 550 mit 5,5-Liter V12 (1996-2001). Neben weiteren Exoten wie Lotus Super Seven (1957-1972) suchten Interessenten aber auch verstärkt elektrische Sportwagen, darunter den Plug-in-Hybrid BMW i8 oder Tesla Roadster (1998-2002). Dieser fährt laut Tesla selbst als Gebrauchter (Upgrade 3.0) bis zu 643 Kilometer und beschleunigt in 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h mit weltweit gelisteten Laufleistungen von bis zu 200.000 Kilometern mit den ersten Batteriepacks.

Preisentwicklung: Nur Klein- und Kompaktwagen verlieren

Selbst bei den Kleinen war der Elektro-BMW i3 um ein Drittel stärker gefragt als noch im Monat zuvor. Trotzdem fielen die Preise im März mit minus 1,2 Prozent bei Kleinwagen am stärksten (Durchschnittspreis: 9.966 Euro). Damit sanken sie im Schnitt auch wieder unter die für viele Käufer von kleinen Gebrauchtwagen psychologisch wichtige Schwelle von 10.000 Euro. Dahinter folgte das Segment der Kompaktklasse, das preislich ebenfalls leicht verlor (-0,2 Prozent, 15.513 Euro). Unverändert zeigten sich hingegen die Preise in der oberen Mittelklasse (25.267 Euro). Anders die weiteren Kategorien. Hier zogen die Preise bei der Mittelklasse (19.352 Euro), Oberklasse (43.877 Euro) und bei SUV/Geländewagen (28.235 Euro) geringfügig um 0,1 Prozent an. Noch etwas höher eingepreist wurden im März Vans mit plus 0,6 Prozent (16.381 Euro). Am stärksten jedoch stiegen die Preise – auf insgesamt niedrigem Niveau – bei den Sportwagen (+0,9 Prozent, 46.848 Euro). In diesem Segment hofften viele professionelle wie private Verkäufer saisonbedingt auf den Reiz von Klappverdeck und Frühlingssonne.

Angebotsentwicklung: Bestandsabbau über alle Fahrzeugklassen hinweg

Den größten Angebotsschwund verzeichneten im März die Oberklasse (-2,8 Prozent) – Modelle, für die im Schnitt wie ermittelt knapp 44.000 Euro aufgerufen werden. Knapp dahinter folgten mit der oberen Mittelklasse (-2,5 Prozent) und den Geländewagen/SUV (-2,4 Prozent) zwei Kategorien, bei denen die Preise im Einzelfall sogar noch weit darüber liegen können. Hierzu zählen in der oberen Mittelklasse zum Beispiel Exoten wie ein Audi RS6 Avant Performance mit 605 PS (bis 170.000 Euro) ebenso wie im Bereich SUV ein BMW X5 M, der im März in einer Preisspanne von knapp 43.000 bis weit über 140.000 Euro angeboten wurde – je nach Alter und Motorisierung. Weniger Fahrzeuge im Bestand waren ebenso bei Vans (-1,8 Prozent), Kleinwagen (-1,5 Prozent) sowie Mittel- (-1,3 Prozent) und Kompaktklasse (-1,2 Prozent) zu verzeichnen. Auch hier war wieder zu beobachten: Lediglich Fahrzeuge aus der Kategorie Sportwagen (-0,9 Prozent), darunter die begehrten Roadster, blieben beim Bestandsabbau unter der Ein-Prozent-Marke.

Nachfrageentwicklung: Frühe Osterfeiertage und Ferienzeit hinterlassen Spuren

Obwohl nach dem starken Februar nachfrageseitig alle Kategorien einen Rückgang verzeichneten, litt die Attraktivität von Kleinwagen mit minus 4,7 Prozent im März noch am wenigsten unter der gesunkenen Nachfrage. Hinzu kommt: Im Vormonat legten die günstigen Kleinwagen zweistellig zu. Von gesteigertem Interesse waren im März Cabrios wie der Mini Roadster oder der als Neuwagen nicht mehr angebotene Renault Wind. An zweiter Stelle des Rankings landeten im März Kompaktwagen (-5,2 Prozent) vor der Mittelklasse (-6,3 Prozent) und den Sportwagen (-6,8 Prozent). Ebenfalls weniger Interesse erregten Fahrzeuge aus der oberen Mittelklasse (-7,6 Prozent) sowie Vans (-7,7 Prozent). Selbst die sonst in der Gunst der Interessenten so beliebten SUV/Geländewagen landeten mit minus 9,6 Prozent diesmal nur auf dem vorletzten Platz. Den höchsten Nachfrageverlust verbuchte die Kategorie Oberklasse (-11,4 Prozent). Zur Ferienzeit setzen gerade Käufer von teuren Limousinen andere Präferenzen, als sich um ein neues Fahrzeug zu kümmern.

Die Infografik können Sie in Druckauflösung in unserem Pressebereich (http://www.autoscout24.de/presse) herunterladen und kostenfrei publizieren. Unter diesem Link finden Sie im Dokument "AGPI März B2B" zudem weitere Informationen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in einzelnen Alterssegmenten.

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