München, 29.11.2016

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagenpreise nehmen 19.000-Euro-Marke ins Visier

Der Preisanstieg im November stoppte kurz vor der 19.000-Euro-Grenze bei 18.941 Euro auf einem neuen Jahreshöchststand. Der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) stieg um 1,4 Prozent und damit noch stärker als im Vormonat (1,2 Prozent). Preistreiber im November waren vor allem ältere Fahrzeuge von zehn bis 30 Jahren. Der Bestand und die Nachfrage entwickelten sich wie alljährlich kurz vor Weihnachten rückläufig.

„Das steigende Angebot bei jungen Gebrauchten führte dazu, dass der Preis der bis zu ein Jahr alten Fahrzeuge das erste Mal seit Januar wieder sank“, sagt Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations bei AutoScout24. „Der Preis in dieser Altersklasse, zu der auch die Eigen- oder Tageszulassungen zählen, stieg in den letzten elf Monaten mit plus 6,8 Prozent am stärksten. Die im Jahresverlauf bisher geringste Preissteigerung erfuhren dagegen drei bis fünf Jahre alte Gebrauchtwagen mit plus 2,7 Prozent.“

Preisanstieg erneut bei Älteren besonders deutlich

Im November legten sechs Segmente preislich zu – einzig die bis zu Einjährigen verloren (-0,2 Prozent, Durchschnittspreis: 27.615 Euro). Erneut waren es ältere Autos, die sich als Preistreiber erwiesen. So kletterten die Preise für Youngtimer zwischen 20 und 30 Jahren um 3,2 Prozent und sprangen erstmals über die 7.000-Euro-Hürde (7.033 Euro). Gebrauchtwagen zwischen zehn bis 20 Jahren zogen um 3,1 Prozent an (4.958 Euro). Mit 1,8 Prozent nur gut halb so stark stiegen die Preise für Fahrzeuge im Alter von fünf bis zehn Jahren (12.272 Euro). Der Rest verbuchte nur leichte Steigerungen oder hielt sein Preisniveau. Drei bis fünf Jahre alte Fahrzeuge legten um 0,4 Prozent zu (19.056 Euro) und kletterten so über die 19.000er-Schwelle. Die ein- bis dreijährigen Gebrauchten bewegten sich nahe am Nullpunkt (+0,1 Prozent, 25.170 Euro) und Oldtimer verharrten auf ihrem „Winterpreis“ (0,0 Prozent, 26.226 Euro).

Angebot sinkt – außer bei den Jüngsten

Nahezu alle Jahrgänge entwickelten sich zum Jahresende hin rückläufig beim Bestand. Lediglich die jungen, bis zu einjährigen Gebrauchten legten dank des Dauerbrenners „Tageszulassung“ nochmals leicht zu (+1,3 Prozent). Den größten Bestandsabbau mussten Youngtimer (-7,3 Prozent) hinnehmen. Dahinter platzierten sich im November zehn bis 20 Jahre alte Autos mit einem Rückgang um 5,9 Prozent, gefolgt von Oldtimern (ab 30 Jahren) mit einem Minus von 5,1 Prozent. Drei bis fünf Jahre alte Gebrauchtfahrzeuge wurden um 3,3 Prozent weniger angeboten, fünf bis zehn Jahre alte Gebrauchtwagen um 3,2 Prozent. Am wenigsten Fahrzeuge verlor die Altersklasse Ein- bis Dreijährige (-1,8 Prozent).

Nachfrage im Vorweihnachtsmodus

War der Vormonat noch von kräftigem Aufschwung geprägt, lieferte der November das Gegenteil. Der größte Nachfragerückgang war saisonbedingt bei den Oldtimern (-14,5 Prozent) und Youngtimern (-9,1 Prozent) zu beobachten. Mit minus 6,6 Prozent platzierten sich die drei bis fünf Jahre alten Fahrzeuge im Mittelfeld – ebenso wie Gebrauchtwagen im Alter von zehn bis 20 Jahren (-5,7 Prozent) und die fünf bis zehn Jahre alten Gebrauchten (-5,2 Prozent). 4,8 Prozent weniger Interessenten vereinten die ein- bis dreijährigen Fahrzeuge auf sich. Und mit einem Minus von 0,6 Prozent (Vormonat: +16,8 Prozent) verbuchten junge Gebrauchte im Alter bis zu zwölf Monaten den geringsten Nachfragerückgang für sich.

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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