München, 06.12.2016

Was ein gutes Winterauto ausmacht: Fünf Fakten, die man kennen muss

Beim Thema Winterauto denken viele an stylische SUVs und klassische Geländewagen mit Allrad-Antrieb. Besitzer von Cabrios und Motorrädern sowie Oldtimern verbinden damit oft ein möglichst günstiges Übergangsauto, das sie verlässlich durch die vierte Jahreszeit bringt. Anwohner höher gelegener Regionen wiederum sind schon aufgrund ihres Wohnorts auf die Wintertauglichkeit ihres Fahrzeugs angewiesen. Was auch immer für die Anschaffung spricht: Um sorgenfrei durch Matsch und Schnee zu kommen, gilt es einige Punkte zu bedenken. AutoScout24, der europaweit größte Online-Automarkt, hat fünf wichtige Punkte für die erfolgreiche Suche nach dem idealen Winterauto zusammengefasst.

Bodenfreiheit macht den Unterschied

Ein wichtiges Kriterium für das Vorankommen im Winter ist die Bodenfreiheit des Fahrzeugs. Grundsätzlich gilt: Je tiefer, desto weniger ist es für Matsch und Schnee geeignet. Vor allem Sportwagen und tiefergelegte Fahrzeuge sind fehl am Platz. Durch die Bodennähe drohen Beschädigungen an Frontschürze und Unterboden. Zudem geben die straffen Fahrwerke sportlicher Autos winterübliche Straßenschäden direkt an die Insassen weiter.

Abhilfe schaffen sogenannte „Schlechtwege“-Fahrwerke mit ein paar Zentimetern mehr Bodenfreiheit. Viele Crossover-Modelle wie der Volvo XC 70, Audi A4/6 Allroad oder Opel Insignia Country-Tourer sind ab Werk damit ausgestattet. „Es lohnt sich, vorab einen Blick in die technischen Daten zu werfen. Denn hinsichtlich der Bodenfreiheit gibt es selbst innerhalb von Baureihen oder Fahrzeugklassen Unterschiede von einigen Zentimetern“, sagt Sebastian Lorenz, Vice President bei AutoScout24.

Die Breite der Reifen bedenken

Die Breite der Reifen sollte je nach Einsatzgebiet des Autos mit Bedacht gewählt werden. Angesichts immer milderer Winter bieten moderne Winterbreitreifen Vorteile – zumindest auf trockenem Asphalt. Das Gewicht des Autos verteilt sich auf eine größere Fläche und verkürzt so den Bremsweg. Hinzu kommt: Breitere Winterreifen sind meist auch für höhere Geschwindigkeiten zugelassen. Allerdings neigen Breitreifen bei Schneematsch und Wasser auf der Fahrbahn eher zu Aquaplaning.

In losem, tiefen Schnee sind hingegen schmale Reifen von Vorteil: Sie graben sich tiefer ein und bauen mehr Grip auf. Breitreifen geraten auf diesem Untergrund schneller ins Rutschen. Unabhängig davon gilt: Ein gutes Winterauto verfügt immer über genügend Platz in den Radkästen, sodass selbst angelegte Schneeketten keine Schäden an den Radhäusern verursachen.

Fronttriebler im Winter einfacher beherrschbar

Die meisten PKWs sind Fronttriebler. Die Hersteller verbauen heute bis zur Mittelklasse fast ausschließlich Frontantrieb. Die Räder der Vorderachse „ziehen“ hier das Auto. Das sorgt für eine höhere Fahrstabilität beim Beschleunigen. Der Nachteil: Beim Anfahren am Hang oder auf rutschigem Untergrund können die Vorderräder durchdrehen – vor allem mit Gepäck. Winterreifen und das Mitführen von Schneeketten sind bei Frontantrieb also nicht nur bei Fahrten in die Berge Pflicht.

Beim Heckantrieb, der vorwiegend in der Oberklasse und bei Sportwagen zum Einsatz kommt, befindet sich die Antriebsachse hinten. Das Fahrzeug wird quasi „geschoben“. Die Entkopplung der Lenk- und Antriebseinflüsse kommt Handling und Straßenlage im Trockenen zugute, wirkt bei winterlichen Straßen aber für Unerfahrene mitunter kritisch. Stichwort: ausbrechendes Heck. Ebenso kann das Anfahren am Hang durch Wegrutschen Probleme bereiten. Bei beiden Antriebsarten ist die Achslastverteilung von Bedeutung, da mehr Gewicht auf der Antriebsachse die Traktion erhöht.

Auch Allradantrieb hat Nachteile

Im Schneegestöber stoßen Autos mit Zweiradantrieb leicht an ihre Grenzen. Auch wenn es nicht glatt oder verschneit ist: Ein Allradantrieb stabilisiert die Straßenlage. Im Schnee wiederum drehen die Räder seltener durch, und besonders bei Fahrten bergauf spielt der Allradantrieb seine Vorteile aus. Die Angebote reichen hier mittlerweile von Kleinwagen (etwa Suzuki Swift, Fiat Panda, Subaru Justy) bis hin zu Limousinen und Kombis der Mittel- oder Oberklasse. Hinzu kommt: Der Aufpreis ist beim Gebrauchtkauf oft erträglicher als beim Neuwagen.

Doch auch ein Allradler hat nicht nur Vorteile. So erhöht die umfangreichere Technik das Fahrzeuggewicht. Neben mehr Sprit-Verbrauch führen die zusätzlichen Kilos zu schlechterem Bremsverhalten beim Bergabfahren – insbesondere auf Eis oder Schnee. Auch das vermeintlich höhere Sicherheitsgefühl endet spätestens bei zu schnell angegangenen Kurven.

Standheizung bietet viele Vorteile

Fällt das Thermometer unter die Null-Grad-Marke, erweist sich eine Standheizung als Trumpf. In maximal 30 Minuten lässt sich sowohl der Innenraum als auch das Kühlwasser vorwärmen. Ein Kaltstart sowie zeitraubendes Scheibenkratzen entfallen. Das schont den Motor, die Nerven und relativiert den Verbrauch der Standheizung.

Wer also die Wahl zwischen einem Modell mit oder ohne Standheizung hat, sollte sich bei geringem Mehrpreis für die Winter-Variante „mit“ entscheiden. „Denn eine Standheizung sorgt nicht nur im Winter für Wohlfühltemperaturen. Im Sommer vertreibt das Gebläse der Standheizung per Außenluftzufuhr die aufgestaute Hitze aus dem Innenraum“, so Lorenz.

Viele weitere nützliche Ratschläge zum Thema Autos und Winter finden Interessierte auf AutoScout24 unter: http://www.autoscout24.de/themen/spezialthemen/winter

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