München, 02.02.2017

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise unverändert hoch

Zu Jahresbeginn verharrten die Gebrauchtwagenpreise auf hohem Niveau. Prozentual ohne Anstieg lag der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) bei 19.011 Euro (Dezember: 19.020 Euro). In den einzelnen Fahrzeugklassen entwickelte sich der Preis im Januar unterschiedlich. Nur Sportwagen erzielten ein deutliches Plus. Das Angebot in den meisten Segmenten sank hingegen. Auch hier lagen Sportwagen an der Spitze. Das Interesse an Gebrauchten nahm kräftig zu, bei Vans und SUVs sowie Geländewagen sogar zweistellig.

„Im Winter sind die Gebrauchtwagenpreise immer am höchsten. Sie werden im Februar voraussichtlich sogar noch mal steigen. Das war in den beiden vergangenen Jahren zumindest so“, erklärt Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Ab März oder April sinken die Preise dann gewöhnlich wieder und bewegen sich Richtung alljährliches Sommerloch.“

Preise: Uneinheitliche Entwicklung führt am Jahresanfang zu Stagnation

Der Durchschnittspreis aller eingestellten Gebrauchtwagen blieb prozentual gleich. Die einzelnen Segmente entwickelten sich allerdings unterschiedlich. Dabei hoben die Anstiege in zwei Klassen die Verluste von vier anderen Segmenten auf. So legten Sportwagen im Schnitt mit 2,8 Prozent deutlich zu (Durchschnittspreis: 47.909 Euro), selbst wenn es auch unter den Sportwagen Verlierer gab. Preislich zweistellig verloren zum Beispiel der Lotus Evora (-10,9 Prozent) und der von 1989 bis 1995 gebaute Youngtimer Ferrari 348 (-10,5 Prozent). Ansonsten verzeichnete nur noch die Mittelklasse einen Anstieg um geringe 0,2 Prozent (19.925 Euro). Ohne Preisänderung blieben mit 0,0 Prozent Kleinwagen (10.114 Euro) und die Obere Mittelklasse (25.778 Euro). Die Oberklasse verbuchte dagegen mit einem Minus von 0,1 Prozent (43.447 Euro) einen leichten Rückgang – ebenso wie die Kompaktklasse (15.534 Euro) und die Vans (16.675 Euro), die den Monat mit einem Minus von je 0,4 Prozent abschlossen. Die größten Abschläge verzeichneten SUV/Geländewagen (-0,8 Prozent (26.921 Euro). Die Durchschnittspreise der Mercedes GL-Baureihe (-4,9 Prozent), der Infiniti EX30 (-4,8 Prozent) und der Volkswagen Touareg (-4,6 Prozent) gingen in dieser Rubrik am meisten zurück.

Angebotsentwicklung: Bestandsabbau in fünf von acht Segmenten

Der Bestand entwickelte sich in den meisten Bereichen rückläufig. Am stärksten sank das Angebot bei den Sportwagen (-5,3 Prozent), was unter anderem den Preisanstieg in diesem Segment erklärt. Auch hier landeten zwei Ferrari an der Spitze: der F355 als Nachfolger des 348 sowie der Breitbau-Testarossa mit seinen markanten seitlichen Kühlöffnungen vor den Hinterrädern, der Nachfolger des 512 BB. Mit einigem Abstand dahinter folgten Ober- und Kompaktklasse (je -1,4 Prozent). Auch bei der Mittelklasse (-0,9 Prozent) und Oberen Mittelklasse (-0,7 Prozent) nahm das Angebot ab. Bestandsaufbau auf ähnlichem Niveau verzeichneten hingegen die Bereiche SUV/Geländewagen und Kleinwagen (je +0,9 Prozent) sowie Vans (+1,0 Prozent). Dabei wurden mit dem Dacia Dokker (+23,8 Prozent), Nissan NV400 (+19,3 Prozent) oder dem Toyota Verso S-Ableger Subaru Trezia (+18,8 Prozent) vor allem günstige Vans vermehrt angeboten.

Beliebtheit: Starker Anstieg in allen Segmenten, teilweise zweistellig

Alle Kategorien verzeichneten deutlich mehr Detailseitenaufrufe. Absoluter Gewinner waren SUV/Geländewagen mit 16,8 Prozent. Das Interesse der Suchenden scheint durch das erwähnte günstigere Preisniveau insbesondere der Infiniti EX30 mit einem Plus von 60,4 Prozent geschürt zu haben. Aber auch der kleine und nicht mehr ganz frische Mitsubishi Pajero Pinin (+47,9 Prozent) und der Jeep Cherokee (+44,4 Prozent) legten bei der Beliebtheit gehörig zu. Ebenfalls zweistellig folgten im Januar die Vans (+10,3 Prozent) – vor Kompaktklasse (+8,6 Prozent) und den Kleinwagen (+7,6 Prozent). Mittelklasse (+6,0 Prozent), Oberklasse (+5,7 Prozent) und Obere Mittelklasse (+5,5 Prozent) landeten diesmal im Mittelfeld. Die Rubrik Sportwagen tanzte auch hier aus der Reihe. Mit dem geringsten Zuwachs an Interesse (+1,8 Prozent) müssen Anbieter von Sportwagen und Frischluft liefernden Roadstern wohl auf das Frühjahr hoffen.

In unserem Pressebereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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