München, 28.03.2017

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise bröckeln

Wie schon die Jahre zuvor gilt auch 2017: Ab März sinken die Gebrauchtwagenpreise. In den Folgemonaten dürfte sich dieser Trend erfahrungsgemäß weiter verstärken. Der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) fiel zum Frühlingsanfang um 0,4 Prozent auf 19.192 Euro (Februar: 19.262 Euro). Bis auf die Obere Mittelklasse legte keines der Segmente preislich zu. Von gesteigertem Interesse waren vor allem die oft auch ohne festes Dach angebotenen Sportwagen.

„Aufgrund der saisonalen Entwicklung werden die Gebrauchtwagenpreise voraussichtlich bis zum offiziellen Sommerbeginn Monat für Monat ein Stück günstiger“, sagt Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Für Interessenten bedeutet das: Im zweiten Quartal lohnt es sich besonders, die Preise ihres Wunschfahrzeugs im Auge zu behalten. Dabei hilft seit kurzem auch die AutoScout24 Preisbewertung. Auf einen Blick zeigt sie, wie gut das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Angebots ist. Direkt im Inserat sieht man nun nämlich auch die Preise von vergleichbaren Fahrzeugen am Markt. Damit bieten wir unseren Nutzern einen unabhängigen Marktüberblick.“

Durchschnittspreise im Sinkflug - nur Preise der Oberen Mittelklasse steigen an

Der allgemeine Durchschnittspreis ist im März das erste Mal seit Juni 2016 wieder leicht gesunken. Auch wenn die Obere Mittelklasse preislich gegen den Trend noch einmal um 0,7 Prozent zulegen konnte (Durchschnittspreis: 26.186 Euro), war die Tendenz hin zu niedrigeren Preisen unübersehbar. So fielen die Durchschnittspreise bei Kleinwagen (10.016 Euro) und der Mittelklasse (19.969 Euro) um jeweils 0,9 Prozent. Bei Kleinwagen zählten Peugeot 107 (-5,4 Prozent), Abarth 500 (-5,3 Prozent) und der vor kurzem runderneuerte Nissan Micra (-4,7 Prozent) mit zu den größten Schnäppchen. In der Mittelklasse gehörten dazu der Mazda 6 (-5,2 Prozent) sowie mit jeweils minus 3,6 Prozent der Citroen C5 und der Legacy vom 4x4-Spezialisten Subaru. Sportwagen (48.150 Euro) verloren mit 0,8 Prozent nur knapp weniger. Hier ließ der Aston Martin Vantage (-10,2 Prozent) alle hinter sich. Selbst die beliebten Geländewagen und SUV starteten mit geringerem Durchschnittspreis in den Frühling (-0,4 Prozent, 27.097 Euro). Um je 0,3 Prozent fielen die Preise bei der Kompaktklasse (15.573 Euro) und den Vans (16.733 Euro). Die Oberklasse verharrte dagegen auf ihrem Preisniveau (44.410 Euro) – zumindest im Schnitt. Denn selbst in dieser Kategorie büßten einzelne Modelle wie der Maybach 62 (-5,7 Prozent), Jaguar XJ (-3,3 Prozent) oder auch der Elektro-Überflieger Tesla Model S (-2,4 Prozent) preislich an Substanz ein.

Angebotsentwicklung: Bestandsabbau

Wie schon beim Preis entwickelte sich auch der Bestand über nahezu alle Segmente hinweg rückläufig. Am stärksten sank das Angebot bei der Mittelklasse (-1,9 Prozent). Die Bandbreite reichte hier vom Ami-Exoten Chevrolet Malibu (-32,5 Prozent) bis zum Insigna-Astra-Zwitter Opel Cascada (+14,4 Prozent). Das Stufenheck-Cabrio mit Stoffverdeck bietet auf knapp 4,7 Meter Platz für vier Personen und ist seit 2013 im Angebot. Nur wenig geringer war der Angebotsrückgang bei den Geländewagen/SUV (-1,6 Prozent) sowie Kleinwagen und Vans (je -1,5 Prozent). Prozentualer Gleichstand war auch bei der Kompaktklasse und den Sportwagen angesagt (je -1,2 Prozent), wohingegen sich Obere Mittelklasse und Oberklasse im positiven Sinne ebenfalls auf Augenhöhe bewegten (je +0,3 Prozent). Interessant: Während in der Oberklasse das leistungsstarke Sportmodell Audi RS7 Sportback verstärkt angeboten wurde (+71,8 Prozent), landete in der Oberen Mittelklasse die Lexus GS-Reihe – die neu mittlerweile überwiegend als Hybrid 300h und 450h verkauft wird – mit einem Bruchteil der Steigerung an der Spitze (+3,2 Prozent).

Beliebtheit: Interesse steigt vor allem für Sportwagen

Eine gewisse Frühjahrsmüdigkeit legt die Analyse der Seitenaufrufe nahe. Insbesondere die sonst so beliebte Kategorie SUV/Geländewagen büßte an Beliebtheit ein (-6,8 Prozent). Die Segmente dahinter verloren weit weniger Interessenten. So sank die Beliebtheit der Vans nur um 3,1 Prozent und die der Mittelklasse um 1,5 Prozent. Geringer fiel der Rückgang bei Kleinwagen (-0,9 Prozent), Obere Mittelklasse (-0,7 Prozent) und Kompaktklasse (-0,4 Prozent) aus. An Beliebtheit zulegen konnten dagegen Fahrzeuge aus der Oberklasse (+0,4 Prozent), vor allem aber die Kategorie Sportwagen (+3,4 Prozent) – was wenig verwundert. Schließlich zählen zu dieser Kategorie auch die gerade im Frühjahr so begehrten Roadster. In diesem Segment tummeln sich auch die Top drei: der Aston Martin Vantage (+135,3 Prozent), der Oldie Ferrari 208/308 (+63,4 Prozent) und das viersitzige Maserati Gran Cabrio (+30,2 Prozent). Nachteil trotz Beliebtheit: Der Preis für die Frischluftvarianten dürfte derzeit kaum verhandelbar sein.

In unserem Pressebereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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