München, 25.04.2017

Autonation Deutschland

Deutsche Autofahrer besitzen meist deutsche Pkw-Modelle und geben monatlich ein Drittel so viel für ihr Auto wie fürs Wohnen aus

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der privaten Pkw in Deutschland sind deutsche Fabrikate. Deren hohe Qualität hat allerdings ihren Preis: Deutsche Autohalter geben im Durchschnitt monatlich rund ein Drittel so viel für ihr Auto aus wie für ihre Wohnsituation. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der beiden digitalen Marktplätze AutoScout24 und ImmobilienScout24. Die Studie zeigt aber auch: Je nach Lebensphase werden unterschiedliche Fahrzeugtypen bevorzugt. Auch die Ausgaben unterscheiden sich deutlich.

Deutschland im Ländervergleich vorne

Deutsche Autos sind im eigenen Land die verbreitetsten Kraftfahrzeuge: 55 Prozent der Fahrer nutzen privat ein Fahrzeug aus heimischer Fertigung. Besonders beliebt sind Mercedes, VW und Co. bei den jungen Fahrern. In der Altersgruppe zwischen 18-29 Jahren setzen mehr als zwei Drittel (67 Prozent) auf „Made in Germany“.

Abgeschlagen in der Gunst der deutschen Autohalter landen Modelle aus Asien (17 Prozent), dem Nachbarland Frankreich (elf Prozent) und aus den USA (acht Prozent). Ein besonders bitteres Ergebnis müssen Autobauer aus Italien verkraften: Nur drei Prozent der deutschen Fahrer nennen ein Fahrzeug von dort ihr Eigen.

226 Euro im Monat fürs Auto

Die Vorliebe für deutsche Modelle, die für Qualität und Exklusivität stehen, spiegelt sich auch in den Ausgaben der deutschen Autohalter wider. 226 Euro geben sie im Schnitt pro Monat für ihren fahrbaren Untersatz aus (inklusive Kosten wie für Benzin, Stellplatz, Steuer, Versicherung, Leasing-Raten und Reparaturen). Für die eigene Unterkunft – Haus, Wohnung oder Zimmer (inklusive Ausgaben wie Miete, Kreditraten, Hausgeld, Strom, Handwerker) – geben sie etwa drei Mal so viel aus (32 Prozent): 696 Euro monatlich im Durchschnitt. Je nach Fahrzeugkategorie fallen die Kosten unterschiedlich hoch aus. Klein- und Kompaktwagenbesitzer zahlen 179 Euro, während SUV-Fahrer 293 Euro monatlich für ihr Fahrzeug investieren. Das Verhältnis zwischen Wohn- und Autoausgaben ist aber in allen Kategorien etwa gleich. Es liegt zwischen 29 und 37 Prozent.

Das passende Auto zur Lebenssituation

Je nach Alter sind die deutschen Autohalter mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen unterwegs. So liegen Klein- und Kompaktwagen bei den 18- bis 29-Jährigen mit 55 Prozent ganz weit vorne, während sie in den übrigen Altersklassen im Schnitt nur 30 Prozent erreichen. 30- bis 39-Jährige besitzen dagegen am häufigsten Kombis (30 Prozent). Auffällig ist auch die Altersverteilung bei SUV und Geländewagen. Spielen die relativ hochpreisigen Fahrzeuge bei den jungen Fahrern (18-29 Jahre) mit zwei Prozent fast keine Rolle, so werden sie mit zunehmendem Alter immer beliebter. Schon fünf Prozent der 30- bis 39-Jährigen und zwölf Prozent der 40- bis 49-Jährigen fahren diese Art von Fahrzeugen. Bei der Gruppe der 50- bis 65-jährigen Fahrer sind es sogar 14 Prozent.

„Anforderungen an ein Auto und finanzielle Möglichkeiten ändern sich im Laufe des Lebens“, bestätigt Dr. Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Die Präferenz der Jüngeren für Klein- und Kompaktwagen erklärt sich durch ihr meist begrenztes Budget. 30- bis 39-Jährige legen Wert auf viel Platz – sei es, weil sie eine Familie gegründet haben oder um ihren Hobbys nachzugehen. Deshalb besitzen viele einen Kombi. 50- bis 65-jährigen Fahrer verfügen offenbar über die nötigen finanziellen Mittel und schätzen die gute Übersicht, die SUV und Geländewagen bieten.“

Italienische Kleinwagen und asiatische SUV

Auch wenn deutsche Fahrzeuge den Markt insgesamt dominieren, sind die ausländischen Hersteller bei bestimmten Fahrzeugtypen weit verbreitet. So bedienen Italiener zum Beispiel vor allem den Klein-und Kompaktfahrzeugmarkt: 67 Prozent der in Deutschland genutzten italienischen Fahrzeuge gehören in dieses Segment. Danach folgen Hersteller aus Asien (45 Prozent Klein- und Kompaktwagen), aus Frankreich (42 Prozent) und aus den USA (34 Prozent). Bei den genutzten Pkw aus Deutschland ist der Anteil der Kleinen und Kompakten mit 28 Prozent eher gering.

Im Segment der SUV sind hingegen asiatische Modelle besonders stark vertreten. 20 Prozent aller Fahrzeuge aus Asien sind in Deutschland SUV oder Geländewagen. Bei den amerikanischen Modellen sind es acht Prozent, sieben bei den deutschen und sechs bei den französischen.

Zum Thema „Mein Haus, mein Auto,…“ befragte die Innofact AG vom 10. bis 13. März 2017 im Auftrag von AutoScout24 1.029 Autohalter, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich des Alters (18-65 Jahre) und Geschlechtes quotiert. Mehrfachantworten waren möglich. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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