München, 29.06.2017

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagenpreise umfahren das Sommerloch

Nachdem der alljährliche Preisrückgang zum Sommer hin bereits im Mai ausfiel, bewegte sich der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) auch im Juni nur seitwärts. Der Durchschnittspreis fiel zum zweiten Mal in Folge nur um 0,1 Prozent auf 18.823 Euro (Vormonat: 18.840 Euro). Da der Preisrückgang Juni 2016 wesentlich stärker ausfiel, erhöhte sich der Preisabstand zum Vorjahresmonat nun auf 934 Euro (Vorjahr: 17.889 Euro). Ursache für den minimalen Rückgang war neben teils leichten Preisanstiegen auch der verringerte Bestand von besonders jungen Gebrauchten. Das Angebot sank in den meisten Alterssegmenten, die Seitenaufrufe gingen aufgrund der Pfingstferien und dem schönen Wetter ebenfalls zurück.

„Der überraschend flache Verlauf der AGPI-Preiskurve spricht für eine nachhaltige Verbesserung der Rendite im Handel. Denn die Wirtschaftsprognosen sind anhaltend gut und die Kauflust der Verbraucher ungebrochen“, sagt Dr. Felix Frank, Vice President Customer bei AutoScout24. „Das gilt insbesondere, da die Preise in den vergangenen Jahren zum Juli hin wieder einen Aufwärtstrend verzeichneten. Händler die jetzt zukaufen, um mit breitem Angebot, großer Auswahl und attraktiven Preisen Kunden zu locken, dürften besonders profitieren.“

Preisentwicklung: Gegensätzliche Entwicklung bei jungen und alten Gebrauchten

Obwohl die Preise in den meisten Altersklassen gestiegen sind, sorgt ein Bestandsabbau bei den bis zu zwölf Monate alten Gebrauchten für nahezu stagnierende Preise. Preismindernd wirkt die Entwicklung der Old- (-0,9 Prozent, Durchschnittspreis: 28.331 Euro) und Youngtimer (-0,4 Prozent, 7.397 Euro). Dagegen verloren die Ein- bis Dreijährigen vergleichsweise wenig (-0,2 Prozent, 25.388 Euro). Alle anderen Segmente verbuchten Zugewinne. Am stärksten stiegen die Preise mit 0,6 Prozent bei den zehn bis 20 Jahre alten Gebrauchtwagen (5.106 Euro). Dahinter folgten in knappem Abstand fünf- bis zehn Jahre alte Gebrauchte (+0,5 Prozent, 12.379 Euro) sowie Fahrzeuge im Alter von drei bis fünf Jahren (+0,4 Prozent, 18.986 Euro). Junge Gebrauchte im Alter von bis zu einem Jahr (28.535 Euro) verzeichneten im Juni mit einem Plus von 0,2 Prozent den geringsten Preisanstieg.

Angebot wächst nur bei Young- und Oldtimern

Während alle Fahrzeugsegmente bis zu einem Alter von 20 Jahren einen verringerten Bestand aufwiesen, wurden von Old- (+3,4 Prozent) und Youngtimern (+1,4 Prozent) zum wiederholten Male mehr Fahrzeuge angeboten. Beim Abbau standen im Juni junge Gebrauchte bis zu zwölf Monate (-3,1 Prozent) an der Spitze. Dahinter folgten fünf bis zehn Jahre alte Fahrzeuge (-1,3 Prozent) sowie zehn bis 20 Jahre (-0,5 Prozent) und drei bis fünf Jahre alte Gebrauchtwagen (-0,2 Prozent). Die Dienstwagen-Altersklasse der Ein- bis Dreijährigen wies mit minus 0,1 Prozent erneut den geringsten Bestandsrückgang auf.

Beliebtheit: Pfingstferien, Feiertage und Wetter zeigen Wirkung

Der Juni bot Interessenten viele attraktive Alternativen, einen Gebrauchtwagenkauf auf später zu verschieben. Einen großen Einfluss hatte die Ferienzeit in Verbindung mit den anhaltend heißen Sommertemperaturen. So verloren bei den Seitenaufrufen gerade bis zu zwölf Monate alte Gebrauchte (-23,1 Prozent) fast ein Viertel der Interessenten. Denn die teuerste Kategorie lässt zugleich den geringsten Spielraum für andere Investitionen. Mit erheblichem Abstand folgten Ein- bis Dreijährige (-12,3 Prozent), drei bis fünf Jahre alte Gebrauchte (-9,5 Prozent) sowie fünf bis zehn Jahre alte Autos (-8,0 Prozent). Youngtimer (-6,6 Prozent) und zehn bis 20 Jahre alte Fahrzeuge (-5,3 Prozent) verbuchten ebenfalls Rückgänge bei den Seitenaufrufen. Einzig die auch sonst zu dieser Jahreszeit sehr beliebten Oldtimer (-1,2 Prozent) blieben relativ konstant.

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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