München, 30.11.2017

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise rasen auf 20.000 Euro-Marke zu

Allein in den letzten vier Wochen stiegen die Angebotspreise von Gebrauchtwagen auf www.autoscout24.de um durchschnittlich 208 Euro, seit Jahresanfang allerdings nur um 743 Euro. Der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) kletterte um 1,1 Prozent auf aktuell 19.754 Euro (Oktober: 19.546 Euro). Trotzdem präsentierte sich der Markt nicht einheitlich. Einige wenige Segmente verzeichneten Preisabschläge. Die Angebote und Seitenaufrufe gingen überwiegend zurück.

„Die vielen Neuwagenprämien der Hersteller wirken sich auf den Gebrauchtwagenmarkt aus. Das Interesse der Autokäufer verschiebt sich aktuell von den Gebraucht- hin zu den Neuwagen“, sagt Dr. Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Eine weitere Auswirkung der Neuwagenrabatte: Seit Monaten sinkt die Anzahl der Tageszulassungen.“

Uneinheitliche Preisentwicklung

Auch wenn der Durchschnittspreis insgesamt gestiegen ist - nicht alle Fahrzeugsegmente verzeichneten steigende Preise. So legten gerade die im Sommer beliebten Sportwagen im November den größten Preissprung hin (+1,4 Prozent, Durchschnittspreis gebraucht: 51.641 Euro). Interessant ist die Spreizung innerhalb des Segments: Das Modell mit dem höchsten Preisanstieg, der Jaguar XK, legte plus 4,3 Prozent zu, während das Modell mit dem größten Preisabschlag, der Audi R8, minus 7,0 Prozent aufwies. Mit einem Plus von einem Prozent landeten Vans (17.354 Euro) und Kleinwagen (10.692 Euro) zusammen auf dem zweiten Platz. Bei den Kleinwagen tanzte der Lancia Ypsilon aus der Reihe. Mit einem Aufschlag von 21 Prozent verblüffte der stylische und bis 2016 in Deutschland auch noch als Neuwagen verfügbare Italiener. Preissteigerungen erfuhren überdies die Kompaktklasse (+0,5 Prozent, 15.941 Euro) und die Oberklasse (+0,3 Prozent, 44.781 Euro). Alle anderen Segmente wurden dem allgemeinen Preisanstieg trotzend günstiger angeboten. Damit verhinderten Obere Mittelklasse minus 1,0 Prozent (26.682 Euro), Mittelklasse minus 0,7 Prozent (20.238 Euro) und SUV/Geländewagen mit minus 0,5 Prozent (28.673 Euro) einen noch höheren Anstieg.

Angebotsentwicklung: Nur Sportwagen legten leicht zu

Sportwagen schienen sich im kalten November etwas schlechter zu verkaufen, denn sie verzeichneten ein leichtes Angebotswachstum von 0,5 Prozent. Alle anderen Segmente hingegen verbuchten sinkende Bestände. Um 4,5 Prozent sank allein der Fahrzeugbestand in der Mittelklasse. Ähnlich sieht es im Segment Obere Mittelklasse (-3,9 Prozent) aus. Doch auch Kleinwagen (-3,5 Prozent) und Kompaktklasse (-3,4 Prozent) verzeichneten weniger Angebote. Allerdings nicht durchgängig. So hatten bei den Kleinwagen Suzuki-Fans bei den Modellen Baleno (+50,3 Prozent) und Celerio (+25 Prozent) eine stark erhöhte Auswahl. Bei den Kompakten übernahmen diese Rolle die Golf-Gegenspieler Fiat Tipo (+13 Prozent) und der zweitürige Kia Pro_cee'd (+10,8 Prozent). Weniger Fahrzeugauswahl boten zudem Vans (-2,2 Prozent), SUV/Geländewagen (-1,1 Prozent) und Oberklasse (-0,3 Prozent). Ausreißer bei den Luxuslimousinen: Die sportlichen S-Modelle der Baureihen A7 (-19,8 Prozent) und A8 (-10,6 Prozent).

Rückgang bei den Seitenaufrufen

Im vorweihnachtlichen November verloren alle Segmente Interessenten. Erneut mussten Kleinwagen am meisten Federn lassen (-10,3 Prozent). Die Bandbreite reichte vom Audi S1 (+35,0 Prozent) bis zum Lancia Ypsilon (-41,5 Prozent). Knapp dahinter reihten sich die Sportwagen ein (-9,7 Prozent). Hier verlor der Ford Mustang die meisten Interessenten (-46 Prozent), wohingegen vermutlich durch den anstehenden Modellwechsel der Aston Martin V8 (Vantage) um 15,3 Prozent bei den Seitenaufrufen zulegen konnte. Die weiteren Plätze belegten Kompaktklasse (-8,9 Prozent), Mittelklasse (-7,6 Prozent) und Oberklasse (-6,7 Prozent), knapp vor den Vans (-6,3 Prozent) und der Oberen Mittelklasse (-4,7 Prozent). Schlusslicht und damit die geringsten Verluste im Ranking fuhren mal wieder die allseits beliebten SUV und Geländewagen (-3,6 Prozent) ein. Ein Exot konnte aber deutlich mehr Interesse gewinnen: der Koreaner SsangYong Korando (+35,7 Prozent). Dass E-Mobile auch gebraucht immer beliebter werden, beweist ein weiteres Detail: Aufsteiger des Monats über alle Fahrzeugsegmente hinweg war im November der vollelektrische Nissan Leaf, der stolze 57,1 Prozent mehr Seitenaufrufe bekam.

In unserem Pressebereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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* FOCUS-MONEY Studie „Kundenfreundliche Apps“ (Heft 13/17)

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