München, 31.01.2018

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise zum Jahresstart im Aufwind

Der Durchschnittspreis auf AutoScout24 marschiert nach einer kurzen Verschnaufpause im Dezember weiter Richtung 20.000 Euro-Marke. Der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) kletterte im Januar um 0,6 Prozent auf 19.874 Euro (Dezember: 19.761 Euro). Die Preise stiegen diesmal durchweg in allen Segmenten, wohingegen das Angebot erneut sank. Freuen durften sich auch Verkäufer: Das Interesse potentieller Kunden, gemessen in Seitenaufrufen, stieg über alle Bereiche zumeist zweistellig.

„Die gute Nachricht für Käufer: Spätestens ab März dürften die Preise, wie eigentlich jedes Jahr, wieder fallen“, sagt Dr. Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Wer also noch ein wenig warten kann, erhält im Frühjahr und Sommer die günstigeren Angebote. Für Verkäufer wiederum gilt: Jetzt noch schnell sein Fahrzeug einstellen und das derzeit vorhandene große Interesse potentieller Käufer in bare Münze umwandeln.“

Durchschnittspreise: Alle Fahrzeugsegmente legten zu

Alle Klassen erfuhren im Januar Preissteigerungen. An die Spitze des Feldes setzten sich erneut Oberklassefahrzeuge mit einem Plus von 2,5 Prozent (Durchschnittspreis: 48.183 Euro). Hier trieb vor allem der seit 2009 angebotene Jaguar XJ als sportliche und bis zu 575 PS starke XJR-Variante den Preis nach oben (+26 Prozent). Aber auch Porsche Panamera (+6,0 Prozent), Audi A7/S7 (+3,9 Prozent) und Mercedes-Benz CL-Series (+3,8 Prozent) lagen noch über dem Mittelwert. Hinter den Luxuslimousinen platzierten sich SUV/Geländewagen (+1,4 Prozent, 28.960 Euro) und die Kompaktklasse (+1,1 Prozent, 16.240 Euro). Mit einem Anstieg unter einem Prozent folgten Stoßstange an Stoßstange Kleinwagen (+0,9 Prozent, 10.906 Euro) und Fahrzeuge der Mittelklasse (+0,8 Prozent, 20.439 Euro). Unter dem Durchschnittswert lagen Obere Mittelklasse (+0,4 Prozent, 26.808 Euro) sowie mit einem Preisanstieg von je 0,3 Prozent Sportwagen (51.822 Euro) und Vans (17.231 Euro). Bei den Vans profitierten allerdings zwei Fiat-Modelle von überdurchschnittlich steigenden Angebotspreisen. So legte der bis 2016 angebotene, siebensitzige und auch mit Allrad angebotene Van-SUV-Kombi-Crossover Fiat Freemont preislich um 11,7 Prozent zu. Der optional mit zwei großen Schiebetüren bestückte Familien-Kastenwagen Fiat Doblo wurde im Schnitt um 5,8 Prozent teurer angeboten.

Angebotsentwicklung: Alle Fahrzeugsegmente mit gesunkenem Bestand

Vor allem Modelle der Oberen Mittelklasse (-6,5 Prozent) und der Oberklasse (-6,0 Prozent) wurden weniger angeboten. Aber auch Sportwagenfans stießen auf eine verminderte Auswahl (-5,2 Prozent). Außer sie interessierten sich für die Modelle Mercedes-Benz SLC (+20,3 Prozent) – vor 2016 noch als SLK im Umlauf –, den als Neuwagen ab rund 120.000 Euro angebotenen Mercedes-Benz AMG GT (+4,7 Prozent) oder den seit Mai 2013 lieferbaren Jaguar F-Type (+3,3 Prozent). Eine reduzierte Auswahl gab es darüber hinaus bei der Mittelklasse (-4,8 Prozent) – gefolgt von der Kategorie SUV/Geländewagen (-3,8 Prozent), der Kompaktklasse (-3,2 Prozent) und den Kleinwagen (-3,1 Prozent). Schlusslicht waren die bei Käufern wieder höher im Kurs stehenden Vans  (-2,9 Prozent). In diesem Bereich verdrängen immer mehr sogenannte Crossover-Modelle die klassischen Familienfahrzeuge. So ist mittlerweile selbst der das Segment mitbegründende Renault Scenic (in der seit 2016 angebotenen vierten Generation durch 20 Zoll-Räder und die hohe seitliche Fensterlinie) kaum noch als solcher zu erkennen.

Beliebtheit: Seitenaufrufe überwiegend zweistellig gestiegen

Obwohl viele potentielle Käufer die erste Januar-Woche im Urlaub weilten, haben einige den Seitenaufrufen zufolge die freien Tage auch online verbracht. Besonderes Interesse erfuhren dabei die zuvor erwähnten Vans (+16,9 Prozent). Am beliebtesten waren zwei Koreaner: Kia Carens (+76,5 Prozent) und Hyundai iX20 (+75,0 Prozent) – gefolgt vom Chevrolet Orlando (+59,3 Prozent), der seit dem Rückzug der Marke im Jahr 2014 in Mitteleuropa als Neuwagen nicht mehr erhältlich ist, und einem weiteren Klassiker aus Frankreich, dem Renault Grand Espace (+55,3 Prozent). Im Schlepptau der Vans legten auch preisgünstige Kleinwagen (+15,6 Prozent) und die Obere Mittelklasse (+15,3 Prozent) im Beliebtheits-Ranking zu. Ebenso wie Kompaktklasse (+14,9 Prozent), Mittelklasse (+14,4 Prozent) und SUV/Geländewagen (+14,1 Prozent). Den geringsten Anstieg bei den Seitenaufrufen erfuhren im Januar Gebrauchte der Segmente Oberklasse (+12,3 Prozent) und Sportwagen (+9,3 Prozent). Besonders beliebt bei den Sportwagen: die Ami-Legende Chevrolet Camaro (+37,1 Prozent).   

In unserem Pressebereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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* FOCUS-MONEY Studie „Kundenfreundliche Apps“ (Heft 13/17)

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