München, 07.03.2018

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise erklimmen neues Allzeithoch

Im Februar übersprang der Durchschnittspreis auf AutoScout24 erstmals die 20.000 Euro-Marke. Der monatliche AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) kletterte um 0,9 Prozent auf 20.059 Euro (Januar: 19.874 Euro). Trotz anhaltender Dieseldiskussion stiegen die Preise dabei in fast allen Segmenten an. Allerdings fiel das Fahrverbots-Urteil auch erst Ende Februar. Erfreulich für Interessenten wie Verkäufer: Angebot und Seitenaufrufe verzeichneten deutliche Zuwächse.

„Mögliche Fahrverbote in Städten, potentielle Hardware-Nachrüstung und die Streichung der Steuervorteile sind die Diesel-Themen, die Verbraucher verunsichern. Und die Hängepartie wird noch so lange andauern, bis Politik und Städte endlich tragfähige, ganzheitliche Lösungen erarbeiten“, sagt Dr. Sebastian Lorenz, Vice President bei AutoScout24. „Erstaunlicherweise beobachten wir auf unserer Plattform in den letzten beiden Monaten aber auch ein verstärktes Interesse an gebrauchten Dieselautos. Das Interesse ist plötzlich wieder so groß wie das an Benzinern. Denn die günstigeren Preisen für Dieselfahrzeuge locken nun die, die nicht von den möglichen Fahrverboten betroffen sind.“

Durchschnittspreise: Alle Segmente legen zu - nur Sportwagen tanzen aus der Reihe

Bis auf Sportwagen und die preislich stagnierende Oberklasse stiegen im Februar die Preise in allen Klassen. Als Preistreiber erwiesen sich Gebrauchtwagen der Mittelklasse (+1,6 Prozent, Durchschnittspreis: 21.762 Euro,) und Vans (+1,4 Prozent, 17.906 Euro) sowie Obere Mittelklasse (+1,3 Prozent, 28.328 Euro) und Kompaktklasse (+1,0 Prozent, 17.107 Euro). Bemerkenswert ist, dass bei den Vans mit dem Kia Carens (+5,5 Prozent) nur ein klassischer Vertreter des Segments unter den Top drei landet. Davor platziert sich mit dem Ford Transit (+5,9 Prozent) ein ursprünglich als Transporter konzipierter Kastenwagen, der als Kleinbusvariante Tourneo mit luxuriöser Ausstattung allerdings seit Jahrzehnten auch für Großfamilien taugt. Und auch der seit 1977 angebotene Fiat Fiorino (+5,0 Prozent) entspringt als Drittplatzierter mit seinen aktuell praktischen, wenn auch kurzen, Schiebentüren dem Transportsegment. Unterdurchschnittlich stiegen die Preise bei Geländewagen/SUVs (+0,7 Prozent, 29.360 Euro) und Kleinwagen (+0,1 Prozent, 11.410 Euro). Die Oberklasse (50.817 Euro) verharrte dagegen auf ihrem Preisniveau. Nur das Segment der Sportwagen verlor – wohl auch wetterbedingt – preislich 0,7 Prozent (53.161 Euro). Hier konnten auch einzelne Preissteigerungen wie beim Aston Martin V8 (+3,9 Prozent), Audi TT (+2,5 Prozent), Audi R8 (+2,2 Prozent) oder beim Mercedes-Benz SL-Roadster (+2,1 Prozent) die Gesamttendenz im Februar nicht mehr positiv beeinflussen.

Angebotsentwicklung: Alle Fahrzeugsegmente mit erhöhtem Bestand

Mussten Interessenten im Januar noch ein sinkendes Angebot akzeptieren, wuchs der Bestand im Februar. Segmentbezogen nahm vor allem das Angebot bei Fahrzeugen der Mittelklasse (+6,1 Prozent), Oberen Mittelklasse (+5,4 Prozent) und den Vans (+5,3 Prozent) stark zu. Bei der immer noch sehr begehrten Mittelklasse legten auf www.autoscout24.de besonders die folgenden Modellreihen zu: Volvo S40 (+24,4 Prozent), Citroen DS5 (+21,8 Prozent) und Subaru Legacy (+13,8 Prozent), der zudem als weltweit einziges Fahrzeug markentypisch auch mit Diesel-Boxermotor angeboten wurde. Dicht dahinter: Oberklasse (+4,9 Prozent), Kompaktklasse und Geländewagen/SUV (je +4,8 Prozent) sowie Klein- (+4,7 Prozent) und Sportwagen (+4,4 Prozent).

Beliebtheit: Seitenaufrufe erneut über alle Segmente stark gestiegen

Trotz Fasching und Ferien in vielen Bundesländern war das Interesse der Verbraucher an Fahrzeugen aus zweiter Hand ungebrochen. Insbesondere Vans (+15,2 Prozent) und Kleinwagen (+15,1 Prozent) sowie Gebrauchte der Kategorie Kompaktklasse (+12,7 Prozent) und Geländewagen/SUV (+12,6 Prozent) verbuchten prozentual zweistellig zunehmende Seitenaufrufe. Ebenfalls zweistellig wuchs das Interesse an Gebrauchten aus der Mittelklasse (+10,1 Prozent). Dagegen stiegen die Seitenaufrufe bei den höherpreisigen Modellen der Oberklasse (+8,4 Prozent), der Oberen Mittelklasse (+8,1 Prozent) und bei Sportwagen (+7,5 Prozent) nur einstellig.

In unserem Pressebereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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