München, 05.04.2018

AutoScout24 AGPI B2B: Trotz Dieseldebatte: Gebrauchtwagenpreise insgesamt weiter im Aufwind

Anders als in den Vorjahren stiegen die Preise dieses Jahr auch im März – trotz Fahrverbots-Urteil und anhaltender Diesel-Debatte. So kletterte der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index um 0,3 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 20.123 Euro (Januar: 20.059 Euro). Im Jahresvergleich bedeutet das einen Anstieg um 4,9 Prozent (März 2017: 19.192 Euro). Für die ungewöhnliche Entwicklung waren vor allem junge Gebrauchte verantwortlich. Und während der Bestand in fast allen Alterssegmenten sank, suchten Interessierte vor allem nach Autos im Alter von über zehn Jahren.

„Die teils hitzigen Diesel-Debatten schlagen sich derzeit beim Indikator Durchschnittspreis faktisch noch nicht in dem Ausmaß nieder, wie man vermuten könnte“, sagt Dr. Felix Frank, Vice President Customer bei AutoScout24. „Steigende Preise bei den immer stärker nachgefragten Hybrid- und Elektro-Fahrzeugen sowie Benzinern aus zweiter Hand federn diese Entwicklung derzeit noch ab – wenn auch nicht bei jedem Händler draußen vor Ort.“

Preisentwicklung: Junge Gebrauchte treiben die Preise

Den ungewöhnlichen Anstieg beim Gesamtpreis verantworteten im März vor allem junge Gebrauchte im Alter von bis zu zwölf Monaten (+1,0 Prozent, Durchschnittspreis: 28.889 Euro). Darüber hinaus trugen wie schon im Vormonat Ein- bis Dreijährige (+0,9 Prozent, 26.553 Euro) ihren Teil dazu bei. Ebenfalls teurer: Fünf bis zehn Jahre alte Fahrzeuge (+0,3 Prozent, 12.765 Euro) und Autos im Alter von zehn bis 20 Jahren (+0,1 Prozent, 5.581 Euro). Die Preise der drei restlichen Altersklassen sanken, insgesamt jedoch ohne die Preiskurve negativ zu beeinflussen: Bei Youngtimern (20-30 Jahre) um

2,5 Prozent (7.918 Euro) und bei Oldtimern ab 30 Jahren um 1,2 Prozent (30.066 Euro). Preislich mit minus 0,2 Prozent am wenigsten büßten drei bis fünf Jahre alte Autos ein (18.954 Euro).

Angebotsentwicklung: Fast alle Alterssegmente verloren

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Bestandszahlen im März fast durchgängig. Den stärksten Bestandsrückgang verbuchten Autos im Alter von bis zu zwölf Monaten (-6,4 Prozent). Dahinter folgten drei- bis fünfjährige Gebrauchtwagen (-4,6 Prozent) und fünf bis zehn Jahre alte Fahrzeuge

(-3,1 Prozent). Auch der Bestand von zehn- bis 20-jährigen Gebrauchten (-1,7 Prozent) sowie der Oldtimer (-1,6 Prozent) verringerte sich. Ebenso fiel die Auswahl bei den Youngtimern (-0,2 Prozent) geringer aus. Einzig ein- bis dreijährige Gebrauchte (+2,8 Prozent) entzogen sich dem Trend und wurden vermehrt angeboten. Diese Tendenz könnte sich im April allerdings schnell wieder drehen.

Beliebtheit: Ältere Fahrzeuge insgesamt am begehrtesten

Erneut überwiegen bei den Seitenaufrufen die Steigerungen. Hier war das Interesse an den volumenstarken Ein- bis Dreijährigen mit plus 1,8 Prozent zwar am größten. Doch auch Anbieter von Old- (+1,7 Prozent) und Youngtimern (+1,1 Prozent) sowie von zehn bis 20 Jahre alten Fahrzeugen (+0,7 Prozent) freuten sich über mehr Seitenaufrufe. Weniger begehrt waren im März fünf bis zehn Jahre alte Autos (-0,4 Prozent) sowie drei bis fünf Jahre alte Fahrzeuge (-1,4 Prozent). Am meisten Zuspruch verloren jedoch Autos der jüngsten Kategorie, die bis zu einem Jahr alten Gebrauchten (-4,3 Prozent). Hierzu zählen die immer noch zahlreichen taktischen Tageszulassungen sowie Vorführwagen.

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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