München, 03.05.2018

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise zum ersten Mal seit neun Monaten leicht rückläufig

Dieses Jahr kam die Wende hin zu sinkenden Gebrauchtwagenpreisen später als in den Jahren zuvor. Zudem fiel der Rückgang geringer aus als in den Vorjahren. Der monatliche AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) sank um 0,4 Prozent auf 20.049 Euro (März: 20.123 Euro). Das Angebot ging ebenfalls in nahezu allen Segmenten leicht zurück. Nur bei den Seitenaufrufen war das Interesse gespalten: Während Sportwagen und Fahrzeuge der Oberklasse an Beliebtheit gewannen, waren SUV/Geländewagen, Kleinwagen, vor allem aber Vans im April weniger gefragt.

„Die Kehrtwende bei den Preisen war zu erwarten, auch wenn der nur geringe Wert doch etwas überrascht“, sagt Dr. Felix Frank, Vice President bei AutoScout24. „Damit bleibt der AGPI weiterhin über der im Februar 2018 zum ersten Mal überschrittenen 20.000 Euro-Marke.“

Durchschnittspreise: Alle Fahrzeugsegmente im Rückwärtsgang unterwegs

Fallende Preise im monatlichen AGPI gab es zuletzt im Juni 2017. Danach ging es beim allgemeinen Durchschnittspreis durchgängig aufwärts. Im April wurde dieser Lauf nun beendet. Am stärksten verloren mit minus 1,7 Prozent Kleinwagen (Durchschnittspreis: 10.458 Euro) und Fahrzeuge der Oberen Mittelklasse (-1,6 Prozent, 26.735 Euro) – also Autos vom Typ BMW 5-er, Mercedes E-Klasse und Audi A6. Direkt dahinter sortierten sich Sportwagen (-1,0 Prozent, 48.915 Euro) und Autos der Kompaktklasse (-0,8 Prozent, 15.916 Euro) ein. Bei den Sportwagen reicht die Spannweite dabei von plus 3,0 Prozent (Nissan 370Z) bis zu minus 4,3 Prozent (Hyundai Veloster), in der Kompaktklasse von plus 6,5 Prozent (Citroen C4) bis zu minus 5,9 Prozent (Kia Pro_ceed). Einen gleichhohen Rückgang um 0,6 Prozent verbuchten Mittel- (20.982 Euro) und Oberklasse (44.329 Euro) sowie die weiterhin beliebte Kategorie der SUV/Geländewagen (27.949 Euro). Am preisstabilsten innerhalb der sieben Segmente zeigten sich im April die familientauglichen Vans (16.973 Euro). Sie bildeten preislich mit minus 0,5 Prozent das Schlusslicht bei der monatlichen Auswertung.

Angebotsentwicklung: Fast alle Segmente mit reduziertem Angebot

Mit den weiter zurückgefahrenen taktischen Zulassungen, allgemein als Tageszulassung bekannt, und der anhaltenden Verunsicherung der Verbraucher geht auch ein Rückgang im Bestand einher. Im April nahm vor allem das Angebot im Segment Obere Mittalklasse (-5,6 Prozent), Vans (-4,8 Prozent) und bei den SUV/Geländewagen (-4,6 Prozent) ab. Weniger Auswahl innerhalb des Boom-Segments der letzten Jahre hatten vor allem Interessenten eines 4,85 Meter langen, noch mit Leiterrahmen bestückten SsangYong Rexton (-24,1 %), des Opel Mokka Zwillings Chevrolet Trax (-20,4 %) und des kleinsten Jeep-Modells namens Renegade (-20,2 %). Einen ebenfalls geringeren Bestand wiesen Fahrzeuge der Kategorien Mittel- (-3,2 Prozent) und Oberklasse (-2,8 Prozent) aus. Unter einem Prozent blieben die Rückgänge hingegen bei der Kompaktklasse (-0,9 Prozent) und den Kleinwagen (-0,8 Prozent). Eine größere Auswahl bot zum Frühlingsanfang lediglich das Segment Sportwagen (+4,9 Prozent), unter das auch viele sportliche Cabrios und Roadster fallen. Insbesondere die bis zum Sommer 2016 angebotene Z-Serie von BMW (+20,0 Prozent), der Mercedes-Benz SLK (ab 2016 SLC, +12,0 Prozent) und der große SL (+9,6 Prozent) wurden hier verstärkt angeboten.

Beliebtheit: Sportwagen mit und ohne Dach aufgrund der Jahreszeit besonders gefragt

Mit über einem Viertel mehr Seitenaufrufen waren Sportwagen (+28,7 Prozent) bei Interessenten besonders begehrt. Spitzenreiter im Segment waren der 2+2 sitzige Subaru BRZ-Klon Toyota GT86 (+75 Prozent) mit 4-Zylinder Boxermotor und der Audi TTS (59,2 Prozent), dicht gefolgt von der amerikanischen Sportwagenikone Ford Mustang (58,3 Prozent). Ebenfalls sehr beliebt waren Autos der Oberklasse (+14 Prozent). Hier lagen der sportliche Audi A7-Ableger S7 (54,0 Prozent) und die Mercedes-Benz CLS-Reihe (38,5 Prozent) in der Gunst potentieller Käufer vorne. Dahinter folgten die Kategorien Obere Mittelklasse (+5,6 Prozent) und Mittelklasse (+4,8 Prozent). Der Rest der Fahrzeugsegmente musste sich mit weniger Seitenaufrufen zufriedengeben. So verloren SUV/ Geländewagen 2,8 Prozent und Kleinwagen 3,5 Prozent an Interessenten. Am meisten Federn lassen mussten allerdings Vans (-7,4 Prozent) – auch wenn einzelne Großraumfahrzeuge durchaus zulegen konnten. So wurde nach der VW-Bus Alternative Hyundai H-1 (+13,8 Prozent), dem Crossover und Dodge Journey Schwestermodell Fiat Freemont (+10,3 Prozent) und der Mercedes-Benz V-Klasse (+10,0 Prozent) weitaus häufiger gesucht als noch im Vormonat.

In unserem Pressebereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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