München, 28.07.2011

Gebrauchtwagenverkauf über Social Media: Handel ist zwiegespalten

AutoScout24-Umfrage zeigt: Social-Media-Kanäle wie facebook haben hohes Potenzial im Gebrauchtwagenhandel, Aktivitäten sind aber optimierungs-bedürftig

Beim Thema soziale Netzwerke ist der Gebrauchtwagenhandel zwiegespalten. Für einige Händler hat das Thema großes Potenzial, andere halten es für überschätzt. Einer aktuellen Puls-Umfrage zufolge, die AutoScout24 unter 497 Händlern in Auftrag gab, sieht knapp jeder Fünfte (18 Prozent) in Social Media als Werbekanal das höchste Potenzial und plant, künftig hierin zu investieren. Besonders Markenbetriebe glauben an eine zunehmende Relevanz der sozialen Netzwerke für Autohäuser: Für 49 Prozent wird deren Bedeutung in den nächsten zwei bis drei Jahren insgesamt zunehmen. Freie Händler hingegen halten facebook und Co. im Bereich Autohandel für stark überbewertet (39 Prozent).

Ansprache jüngerer Zielgruppen und Kunden-Generierung
Als Hauptvorteil von Social-Media-Aktivitäten gegenüber klassischen Werbeformen sehen die Umfrageteilnehmer die Ansprache jüngerer Zielgruppen (38 Prozent). Die Generierung von Kundenkontakten (39 Prozent) und die Vermittlung von Neuigkeiten (26 Prozent) stehen dabei als zentrale Ziele im Fokus. Auf facebook stellen die Händler bisher in erster Linie ihr Unternehmen allgemein (74 Prozent), ihre Neu- und Gebrauchtwagenangebote (72 Prozent) sowie Veranstaltungen und Events (68 Prozent) vor. Dennoch sehen die Befragten noch Optimierungsbedarf in diesem Bereich: Lediglich jeder dritte Händler (33 Prozent) ist wirklich zufrieden mit seinem Status Quo an facebook-Aktivitäten. "Wir merken, dass der Handel sich verstärkt mit dem Thema Social Media beschäftigt, häufig allerdings noch skeptisch gegenüber dem Aufwand-Nutzen-Verhältnis ist. Es stellt sich die Frage nach der Messbarkeit des Erfolgs und vor allem einer sinnvollen Definition von Social-Media-Zielen. Sind z.B. 200 Fans oder 500 Fans eine gute Ausgangsbasis?", erklärt Alberto Sanz, Geschäftsführer AutoScout24. Das Thema Erfolgskontrolle spielt laut Umfrageteilnehmer eine noch untergeordnete Rolle. Immerhin: Mehr als jeder dritte Händler (36 Prozent) misst seine Erfolge in den sozialen Netzwerken.    

Social Media als Verkaufsanbahnungskanal
Zwei Drittel der befragten Autohändler, die auf facebook aktiv sind, nutzen ihren Auftritt zur Verkaufsanbahnung, indem sie dort ihre Neu- und Gebrauchtwagenangebote präsentieren. Sechs Prozent der Fahrzeugverkäufe finden laut Umfrageteilnehmer ihre Anbahnung über diesen Social-Media-Kanal. AutoScout24 unterstützt seine Händler bei der Kundenbindung im Social Web und bietet seit diesem Jahr eine kostenlose facebook-App an, über die sie ihr Angebot bei AutoScout24 ohne großen Aufwand auch zusätzlich auf facebook präsentieren können. "Mit unserer kostenlosen Applikation 'Unsere Fahrzeuge bei AutoScout24‛ geben wir den Händlern die Möglichkeit, ihren Kunden die Suche nach einem passenden Pkw weiter zu erleichtern und somit die Verkaufsanbahnung anzukurbeln", so Sanz weiter.

Händler sehen Schulungsbedarf
Bereits 40 Prozent der befragten Betriebe schulen ihre Mitarbeiter im Umgang mit den neuen Medien, wie z.B. dem Web 2.0. Dabei investieren Markenhändler deutlich häufiger in die Weiterbildung der Angestellten als freie Händler (56 vs. 25 Prozent). Jeder dritte Händler sieht auch zukünftig noch hohen Schulungsbedarf beim Thema Social Media (28 Prozent).

Neben in sozialen Netzwerken aktiven Händlern gibt es Skeptiker, die diese grundsätzlich für ihr Geschäft ablehnen. Die Gründe: Für sie sind Social Media als Werbemittel entweder nicht relevant (30 Prozent) oder es mangelt ihnen an Knowhow (19 Prozent) bzw. an den dafür notwendigen Kapazitäten (15 Prozent).

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