München, 23.08.2012

Einigkeit in Europa: Maximale Sicherheit wichtigster Anspruch an das Auto der Zukunft

Sicherheitsdenken in Europa. Nach ihren Wünschen an das Auto der Zukunft befragt, antworten 93 Prozent der Europäer: maximale Sicherheit. Gleichzeitig soll das Fahrzeug aber auch bezahlbar, komfortabel und umweltfreundlich sein. Genauso hoch wie die Ansprüche der Europäer an die Automobilindustrie sind, ist aber auch ihr Optimismus: Fast ganz Europa ist überzeugt, dass das Auto langfristig ihr Leben verbessern wird. Das ergab eine europaweit repräsentative Befragung im Auftrag von AutoScout24. Im Rahmen der Studie „Unser Auto von morgen“ wurden insgesamt 8.800 Europäer mit Hilfe der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) befragt.

Vorschusslorbeeren für die Automobilindustrie

92 Prozent der Europäer und 88 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass das Auto auch in 25 Jahren einen positiven Einfluss auf ihre Lebensqualität haben wird. „Europas Autofahrer sind weit davon entfernt, das Auto als Buhmann zu sehen. Ganz im Gegenteil: Die überwältigende Mehrheit erwartet vom Auto von morgen, dass es sich positiv auf ihr Leben auswirken wird. Das sind Vorschusslorbeeren für eine Industrie, die vor einem tiefgreifenden Wandel steht. Das sollte Ansporn sein, unkonventionellen Ideen in der Entwicklung noch mehr Raum zu geben“, sagt Thomas Weiss, Chefredakteur AutoScout24 Magazin.

Auto als Statussymbol hat ausgedient

Der große Konsens zur Bedeutung der Sicherheit setzt sich über Ländergrenzen sowie Alters- und Einkommensklassen hinweg. An zweiter Stelle steht preiswerte Mobilität mit 89 Prozent. Nur Spanien und Österreich setzen hier andere Prioritäten: Während die Spanier größeren Wert auf Komfort legen, wollen die Österreicher nach einem sicheren vor allem ein umweltfreundliches Auto. Auf Platz drei folgen in Europa mit jeweils 86 Prozent der Komfort und die Nachhaltigkeit. Ein vielseitiges und alltagstaugliches Auto ist 79 Prozent der Befragten wichtig. Der Fahrspaß liegt mit 75 Prozent auf dem sechsten Rang, jedoch zeigen sich nationale Unterschiede: Während Belgier und Italiener hier besonders anspruchsvoll sind (81 Prozent und 79 Prozent), liegt Deutschland mit 74 Prozent im Mittelfeld. Österreicher interessiert der Spaß am Fahren vergleichsweise wenig (61 Prozent). Weit abgeschlagen in Europa: Der Wunsch nach einem Auto als Statussymbol (35 Prozent).

eCall statt Entertainment

Auch bei den gewünschten Funktionen beim Auto der Zukunft steht Sicherheit an erster Stelle. Auf Früherkennung von Gefahren und automatisches Eingreifen setzen 85 Prozent der Europäer. Den sogenannten eCall, der im Falle eines Unfalls einen automatischen Notruf mit allen wichtigen Informationen übermittelt, erwarten 80 Prozent. Fahrerunterstützende Funktionen wie intelligente und vernetzte Verkehrssysteme, die eine Staubildung im Voraus verhindern sollen, befürworten 78 Prozent der europäischen Autofahrer. Weniger relevant ist im Vergleich der Wunsch nach Informations- und Unterhaltungsangeboten. Nur knapp die Hälfte der Befragten wünscht sich das Auto von morgen als privaten digitalen Assistenten, der nützliche Informationen zur Umgebung liefert.

Im Rahmen der AutoScout24-Studie „Unser Auto von morgen“ wurden insgesamt 8.844 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in sieben europäischen Ländern befragt (Österreich: 1.003, Belgien: 1.000, Frankreich: 1.461, Deutschland: 1.450, Italien: 1.467, Niederlande: 1.004 und Spanien: 1.459). Die Daten wurden im Zeitraum vom 12. April bis 17. Mai 2012 erhoben. Die Studie kann unter: www.unserautovonmorgen.de kostenlos heruntergeladen werden. Grafiken erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

AutoScout24-Pressemeldungen als RSS-Feed abonnieren

Pressestelle AutoScout24

Telefon: 089-44456-1185
E-Mail: presse@autoscout24.de

Mehr zu AutoScout24

Unternehmensportrait

AutoScout24 stellt sich vor: Wer wir sind, woher wir kommen und was wir tun.
Mehr