München, 21.03.2013

Frauen verstehen mehr von Autos, als Mann denkt

AutoScout24 prüft in einer repräsentativen Umfrage das Auto- und Werkstattwissen von Frauen und Männern

Wer hat mehr Ahnung von Autos – Frauen oder Männer? AutoScout24 stellte 1.021 Autofahrern in einer repräsentativen Umfrage sechs Fragen rund um die Themen „Auto“ und „Auto-Pannen“. Das Ergebnis: Männer verfügen über ein breiteres Auto- und Werkstattwissen als Frauen, die aber ebenfalls gut abschneiden. Beim versehentlichen Vermengen von Kraftstoffen oder wenn das rote Kannen-Symbol am Armaturenbrett leuchtet, agieren Frauen jedoch sorgloser. Männer hingegen sollten noch einmal die Funktion der ABS-Leuchte besser verinnerlichen.

Was tun, wenn statt Diesel Benzin getankt wird?

Wenn der Tank mit dem falschen Kraftstoff befüllt wird, reicht es aus, zwei Kraftstoffe im Tank zu vermengen – finden zumindest acht Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen. Allerdings liegen sie damit falsch! Richtig ist, den Tank von einem Profi abpumpen zu lassen. Das ist die einzige Möglichkeit, um einen Motorschaden zu vermeiden. Die meisten Autofahrer wissen das, denn 85 Prozent der Männer und 76 Prozent der Frauen würden richtig handeln.

Wenn die rote Kanne leuchtet

Was ist kaputt, wenn das rote Kannensymbol am Armaturenbrett leuchtet? Auf jeden Fall verheißt es nichts Gutes, da sind sich die Befragten nahezu einig. Nur sechs Prozent der Männer und zehn Prozent der Frauen halten die Warnung für unbedenklich, würden aber das Aufblinken der Kontrolllampe beim nächsten Werkstattbesuch ansprechen. Die Mehrheit der Frauen (40 Prozent) würde direkt zur Werkstatt fahren. Die meisten Männer (55 Prozent) sind sich dagegen sicher: Wenn die Öllampe aufblinkt, muss der Motor schnellstmöglich abgestellt werden. Damit liegen sie richtig: Denn leuchtet das Kannen-Symbol immer noch, obwohl ausreichend Öl vorhanden ist, besteht aufgrund des niedrigen Motoröldrucks die Gefahr eines Motorschadens.

ABS: Antiblockiersystem oder Airbagsensor?

Leuchtet das ABS-Zeichen beim Einschalten der Zündung auf und geht beim Fahren aus, bleiben die meisten Autofahrer gelassen. Jeweils 70 Prozent der befragten Männer und Frauen wissen: Das Antiblockiersystem funktioniert. Wer dagegen glaubt, dass bei diesem Symbol das ABS nicht funktioniert (19 Prozent Männer, 15 Prozent Frauen) oder die Funktionalität des Airbags anzeigt wird (vier Prozent Männer, drei Prozent Frauen), irrt sich.

Nach 20.000 Kilometer zur Hauptuntersuchung?

Wie oft muss das Auto eigentlich zum TÜV? Abhängig von den gefahrenen Kilometern, alle paar Jahre – oder erst dann, wenn es nicht mehr läuft? Hier gibt es klare Vorgaben. Für dreijährige und ältere Autos gilt: Die Haupt- und Abgasuntersuchung ist alle zwei Jahre fällig. Das wissen 90 Prozent der Männer und 89 Prozent der Frauen. Nur jeweils fünf Prozent glauben fälschlicherweise, dass nach 20.000 Kilometern eine Untersuchung notwendig wird. Übrigens: Neuwagen müssen erst nach drei Jahren zur Hauptuntersuchung – danach beginnt der Zweijahresrhythmus.

Zum Scheibenwasser nachfüllen in die Werkstatt?

Dass bei fehlendem Scheibenreiniger nur der Fachmann Abhilfe schafft, glauben die wenigsten Autofahrer (drei Prozent Männer, fünf Prozent Frauen). 63 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen ist bewusst, dass der Behälter selbst aufgefüllt werden kann. Frauen wählen bevorzugt die Sparvariante und verwenden Leitungswasser, welches ohne Zusatz von z.B. Spülmittel allerdings nicht reinigt. Im Winter sollte ein Scheibenreiniger mit Frostschutz verwendet werden, damit die Flüssigkeit im Behälter nicht gefriert.

Grünes Denken in der Umweltzone

Was es mit der grünen Umweltplakette auf sich hat, wissen nahezu alle befragten Autofahrer (95 Prozent Männer, 93 Prozent Frauen). Dennoch ordnen jeweils zwei Prozent der Männer und Frauen dem schadstoffärmsten Auto eine blaue Plakette zu. Diese kommt in der Farbskala der Feinstaubplaketten jedoch überhaupt nicht vor. Stattdessen tragen schadstoffreichere Autos gelbe und rote Aufkleber.

Das Markforschungsinstitut Innofact AG befragte im Zeitraum vom 05. bis 08. März 2013 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ 1.021 Autofahrer in Deutschland. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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