München, 11.07.2013

Autokauf: Flirten bis der Preis fällt

Autokauf: Flirten bis der Preis fällt

Um den Preis für das Traumauto zu drücken, setzt die Mehrheit der Deutschen (84 Prozent) auf eine Preisverhandlung. Dabei lässt die Hälfte auch gerne mal ihren Charme spielen. 51 Prozent der deutschen Frauen und Männer können sich vorstellen, für den Bestpreis mit dem Verkäufer zu flirten. Und das, obwohl Frauen beim Autokauf unsicherer sind als Männer. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Online-Automarkts AutoScout24. Mit welchen Tricks Autokäuferinnen dennoch selbstbewusst auftreten können, erklärt der Verhandlungsspezialist und ehemalige Einkäufer der Porsche AG, Frieder Gamm.

Der Autokauf als Wettbewerb

22 Prozent der Frauen verzichten beim Autokauf auf ein Verhandlungsgespräch mit dem Verkäufer. Zehn Prozent glauben, schlecht im Verhandeln zu sein, zwölf Prozent verhandeln nicht, weil sie den genannten Preis in Ordnung finden. Nicht so die Männer: Nur sechs Prozent geben sich mit einem veranschlagten Preis zufrieden. Dass sie das Verhandeln nicht beherrschen, glauben lediglich fünf Prozent. „Obwohl wir in einer emanzipierten Gesellschaft leben, ist das Thema Auto immer noch traditionell als ‚Männerthema’ besetzt. Männer sehen den Autokauf als Wettbewerb, während viele Frauen schon mit einem Unterlegenheitsgefühl das Autohaus betreten“, erläutert Verhandlungsexperte Frieder Gamm.

Nur in Begleitung

Frauen gehen nicht nur zu zweit zum Shoppen, sondern auch ins Autohaus: 82 Prozent setzen dabei auf einen kompetenten Begleiter. Das macht laut Gamm durchaus Sinn: „Man kann von einem erfahrenen Autokäufer viel lernen, indem man ihm beim Verhandeln über die Schulter schaut.“ Im Gegensatz zu den Frauen setzen Männer nicht unbedingt auf die Meinung eines Begleiters: 40 Prozent gehen lieber alleine zum Autokauf. „Männer fühlen sich ohne Beobachter einfach wohler. Denn im schlimmsten Fall beurteilt dieser die eigene Verhandlungsleistung negativ“, erklärt Gamm.

Aufmerksamkeit und passende Kleidung sind der Schlüssel zum Erfolg

Die Körpersprache spielt eine maßgebliche Rolle beim Verhandeln. Daher sollte man stets aufmerksam gegenüber seinem Gesprächspartner sein. „Presst dieser die Lippen aufeinander, verschränkt seine Arme oder lehnt sich weit nach hinten, scheint die Preisforderung nicht auf Gegenliebe zu stoßen. Leckt er sich aber die Lippen, heißt das, dass er ein gutes Geschäft wittert“, sagt der Experte. Ebenso verrät die Kleidung eine Menge über das Gegenüber. „Zerrissene Jeans im Porsche-Zentrum sind ebenso deplatziert wie der Kauf eines Gebrauchtwagens im Designeranzug und mit Rolex am Handgelenk“, so Gamm. „Im ersten Fall nimmt einen der Verkäufer nicht ernst und im zweiten Fall wird er wohl kaum den Preis senken.“ Grundsätzlich gilt beim Verhandeln: Zeigen Sie positive Ausstrahlung und seien Sie charmant. Ein Flirt kann durchaus einen positiven Effekt haben, solange das Niveau stimmt.

Frieder Gamm (geb. 1965) ist Verhandlungsspezialist, Speaker und Autor. Auf Basis seiner langjährigen Tätigkeit im Einkauf der Porsche AG berät der Verhandlungsprofi Entscheider, sowie Einkaufs- und Vertriebsleiter nationaler wie internationaler Unternehmen. Als Berater respektive Redner ist er u. a. für Daimler, VW, Audi und Lufthansa tätig.

Das Markforschungsinstitut Innofact AG befragte im Zeitraum vom 04. bis 08. April 2013 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ 1.105 Autofahrer in Deutschland. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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