München, 25.07.2013

Deutsche Autofahrer wünschen sich mehr Stauraum

Repräsentative Umfrage zu Sonderausstattungen zeigt: 56 Prozent der Autofahrer begrüßen zusätzliche Ablagen und Staufächer. Ausklappbare Stereo-Anlage und Espressomaschine in der Mittelkonsole stoßen auf wenig Begeisterung.

Wenn es um Sonderausstattungen im Auto geht, sind dem Einfallsreichtum der Hersteller kaum Grenzen gesetzt. Immer häufiger finden sich fantasievolle, durchaus auch praktische Details in Neufahrzeugen. Welche ungewöhnlichen Ausstattungsdetails bei Deutschlands Autofahrern besonders gut ankommen, zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Online-Automarkts AutoScout24: Ganz oben auf der Wunschliste stehen zusätzliche Ablagen und Staufächer für Kleinteile. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) wünschen sich diese in ihrem Auto. Fast ebenso viele (55 Prozent) sprechen sich für herausnehmbare Kofferraumleuchten aus, die zusätzlich als Taschenlampe fungieren.

Einen in der Autotür integrierten Regenschirm hätten 41 Prozent der Umfrageteilnehmer gerne. 40 Prozent stimmen für den eingebauten Staubsauger bzw. die Druckluftpistole zur Reinigung des Innenraumes. Einen Duftspender in Klimaanlage oder Gebläsesystem wünscht sich ein knappes Drittel der Befragten (32 Prozent), dicht gefolgt von einem Eiskratzer, der an der Innenseite des Tankdeckels angebracht ist (30 Prozent). Einen Flaschenhalter mit eingebautem Flaschenöffner wünschen sich 27 Prozent. Mit jeweils 11 Prozent rangieren die ausklappbare Stereo-Anlage sowie die in der Mittelkonsole angebrachte Espressomaschine auf der Wunschliste weit unten.

Sonderausstattungen beeinflussen die Wahl beim Fahrzeugkauf

Bei der Wahl eines neuen Fahrzeugs lässt sich mehr als jeder Zweite von den möglichen Sonderausstattungen beeinflussen (57 Prozent). Für 50 Prozent der Befragten ist hierbei wichtig, dass die Ausstattungsdetails einen praktischen Nutzen haben. Vor allem jüngere Autofahrer sprechen sich dafür aus (60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen). Die Motivation, mit den Sonderausstattungen einen Trend zu setzen bzw. im Trend zu liegen, haben lediglich sieben Prozent. 43 Prozent der deutschen Autofahrer lassen sich durch solche Ausstattungsmerkmale nicht beeinflussen. Ein Großteil davon vertritt die Meinung, das Auto müsse sie bereits in seiner Grundausstattung überzeugen (41 Prozent). In erster Linie ältere Menschen zwischen 50 und 65 Jahren teilen diese Ansicht (53 Prozent). Die Aussage, Sonderausstattungen würden sich beim Wiederverkauf nicht bezahlt machen, teilen nur zwei Prozent der Umfrageteilnehmer.

Generell sind rund zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bereit, einen Aufpreis für die gewünschte Sonderausstattung zu zahlen.

Das Markforschungsinstitut Innofact AG befragte vom 09. bis 15. Juli 2013 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ 1.034 Autofahrer zwischen 18 und 65 Jahren. Eine Mehrfachantwort war möglich. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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