München, 16.09.2014

Der kleine Unterschied beim Autokauf

Studie von AutoScout24 zeigt: 84 Prozent fühlen sich verunsichert. Die meisten Frauen holen sich Rat, während Männer alleine entscheiden.

Beim Autokauf herrscht Unsicherheit, das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag von AutoScout24 ergeben. Nur 16 Prozent der deutschen Autofahrer finden den Autokauf überhaupt nicht beängstigend. Mit der Beratung in einem Autohaus waren bereits 65 Prozent schon mal unzufrieden. In diesen Punkten unterscheiden sich Männer und Frauen kaum. Allerdings reagieren die Geschlechter unterschiedlich.

PS und Spritverbrauch vergleichen, vor dem Kauf einen Blick unter die Haube werfen: Nur 35 Prozent der Frauen tun das allein. Die meisten holen sich für den Autokauf Unterstützung. Fast jede dritte Frau (31 Prozent) vertraut dabei auf die Meinung ihres Lebensgefährten. Bei Männern sieht das ganz anders aus. Die Mehrheit lässt sich bei der Auswahl von niemandem reinreden (61 Prozent), ihre Partnerin fragen dazu nur 17 Prozent – der Anteil der Ratsuchenden ist damit fast um die Hälfte geringer als bei den Frauen.

Das Klischee, dass Frauen die Autos ihrer Männer fahren, scheint zumindest teilweise noch zu stimmen. Fast jede vierte Frau (23 Prozent) sitzt hinterm Steuer eines Wagens, der auf ihren Partner zugelassen ist. Unter Männern ist diese Konstellation deutlich seltener anzutreffen, konkret: bei jedem zehnten (9 Prozent). Drei von vier Männern (73 Prozent) fahren ein Auto, das auch auf sie angemeldet ist. Das ist nur bei 58 Prozent der Frauen der Fall.

Kritikpunkte an der Beratung im Autohaus

Abgesehen von den Unterschieden im Kaufverhalten und bei der Zulassung haben Frauen und Männer nahezu dieselben Ansprüche – und machen beim Autokauf ganz ähnliche Erfahrungen. Mit der Beratung im Autohaus sind nur 35 Prozent absolut zufrieden. Die meisten waren beim Besuch eines Händlers schon einmal von Angebot und Preisen nicht überzeugt (24 Prozent), 17 Prozent bemängeln, ein Verkäufer habe sich zu wenig Zeit für sie genommen. An teils herablassender Behandlung störten sich 16 Prozent, 14 Prozent bekamen bereits einmal keine Probefahrt angeboten. Ebenso viele fühlten sich sogar besser informiert als ein Händler.

Angst, über den Tisch gezogen zu werden

Dabei ist eine gute Beratung beim Autokauf besonders wichtig, denn für viele ist der Erwerb eines Fahrzeugs mit Unsicherheit verbunden. Nur 16 Prozent der Befragten finden den Kauf eines Autos überhaupt nicht beängstigend. 58 Prozent fürchten hingegen, über den Tisch gezogen zu werden. 39 Prozent sorgen sich, die falsche Entscheidung zu treffen. Und fast jeder Dritte fühlt sich unwohl dabei, auf einen Schlag so viel Geld auszugeben. Groß sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in diesen Punkten zwar nicht. Allerdings sind die Bedenken bei den befragten Frauen durchweg etwas weiter verbreitet als bei den Männern
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