München, 17.12.2014

Die teuren Wünsche der Autofahrer

AutoScout24-Studie: Deutsche Autofahrer wünschen sich von der Bundesregierung Straßen und Brücken in einem besseren Zustand

Ende des Jahres fasst man seine guten Vorsätze für das kommende. Und was sollte sich die Bundesregierung vornehmen? Eine aktuelle repräsentative Umfrage von AutoScout24 zeigt, welche verkehrspolitischen Wünsche deutsche Autofahrer für das Jahr 2015 an die Bundesregierung haben. Das Ergebnis wird Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Finanzminister Wolfgang Schäuble nur bedingt freuen: Die Ansprüche im Autoland Deutschland sind hoch und kosten viel Geld.

Teure Wünsche zum neuen Jahr

Deutschland ist für seine guten Straßen und Autobahnen bekannt. Doch in letzter Zeit mehrten sich Nachrichten über marode Straßen und Brücken. Dies schlägt sich nun auch in den Forderungen der Befragten an die Bundesregierung nieder: 38 Prozent der deutschen Autofahrer sprechen sich dafür aus, Brücken und Schlaglöcher auszubessern. Dies ist ihr größter Wunsch für 2015, dem Jahr, in dem der neue Bundesverkehrswegeplan vorgelegt werden soll. Vor allem den älteren Fahrern zwischen 50 und 65 Jahren ist die Sanierung der Straßen wichtig: 43 Prozent befürworten diese. Bei den jüngeren Fahrern tun dies nur 27 Prozent. Auch Platz zwei der Fahrerwünsche wird den Bundesfinanzminister Geld kosten – oder zumindest geplante Einnahmen. Denn gut ein Viertel der Befragten (26 Prozent) möchte, dass Deutschland die Pkw-Maut nicht einführt und auf die Einnahmen daraus verzichtet. 12 Prozent der Autofahrer sähen gerne, dass der Staat alternative Antriebstechnologien wie Erdgas- oder Elektromotoren stärker fördert. Weitere zehn Prozent wünschten sich, dass die Pendlerpauschale erhöht wird.

Höhere Standards auf den hinteren Plätzen

Nur wenige Studienteilnehmer verlangen von der Bundesregierung, höhere Sicherheits- oder Umweltstandards beim Thema Mobilität einzuführen. Ein verpflichtendes Fahrsicherheitstraining für Fahranfänger fordern sieben Prozent. Gerade einmal fünf Prozent erhoffen sich, dass die Bundesregierung strengere CO2-Obergrenzen für Pkw einführt. Ein weiteres Thema scheint für die Autofahrer noch ganz weit weg: vernetzte Autos und Datenschutz. Nur zwei Prozent der deutschen Autofahrer wollen, dass sich die Bundesregierung 2015 für den besseren Schutz von personenbezogenen Daten einsetzt. Diese Daten fallen bei den Fahrzeugherstellern an, wenn Autofahrer neue vernetzte Pkw nutzen.

Zum Thema „Verkehrspoltische Weihnachtswünsche“ befragte die Innofact AG vom 4. bis 7. Dezember 2014 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ anhand der Kriterien Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht gestützt 1.027 deutsche Autofahrer. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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