München, 08.01.2015

AutoScout24-Händlerstudie: Positive Geschäftsentwicklung setzt sich fort

Standzeiten von Gebrauchtwagen haben sich 2014 verkürzt

Gute Stimmung im Gebrauchtwagenhandel: In der Branche hat sich die positive Entwicklung des Jahres 2013 auch in den vergangenen zwölf Monaten fortgesetzt. So haben sich die Standzeiten bei gut einem Drittel der Händler im Vergleich zum Vorjahr verkürzt. Das zeigt eine repräsentative Händlerbefragung im Auftrag von AutoScout24. Für die Studie wurden im Herbst 2014 in Deutschland 252 markengebundene und 251 freie Händler befragt.

Standzeiten verkürzen sich

„Im Jahr 2013 erlebte die Branche einen deutlichen Stimmungswandel zum Positiven. Darauf konnten die meisten Händler 2014 aufbauen und von der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie dem Trend zum Gebrauchtwagenkauf profitieren“, sagt Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations bei AutoScout24. Der Umfrage zufolge hatten 36,8 Prozent der Händler 2014 weniger Gebrauchtwagen im Bestand als sie eigentlich hätten verkaufen können. Die Quote lag somit um 1,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr und sogar um 13,4 Prozentpunkte über dem Ergebnis von 2012. Der Anteil der Betriebe mit einem Überbestand ist mit 6,2 Prozent gegenüber 6,4 Prozent in 2013 nahezu stabil geblieben. Einen Normalbestand verzeichneten 57,1 Prozent der Befragten.

Bei rund einem Drittel (33,8 Prozent) der Gebrauchtwagenhändler haben sich die durchschnittlichen Standzeiten gegenüber dem Vorjahr verkürzt. Von gleichgebliebenen Standzeiten berichten 42,3 Prozent der Befragten und rund ein Fünftel (20,3 Prozent) von verlängerten. Hinsichtlich der Standzeiten unterscheidet sich die Entwicklung bei Markenhändlern und freien Anbietern jedoch erheblich: So konnten 42,5 Prozent der Markenhäuser ihre Gebrauchtwagen schneller verkaufen als im Vorjahr – bei den Freien sind es lediglich 25,1 Prozent.

Weniger Wiederverkäufe als 2013

Was den Verkauf gebrauchter Fahrzeuge an Wiederverkäufer angeht, ist ein leichter Rückgang zu beobachten: Im Durchschnitt gaben 23,9 Prozent der befragten Händler Fahrzeuge an Wiederverkäufer ab. Im Vorjahr waren es 25 Prozent. Allerdings veräußerten 11,3 Prozent der Händler nach eigenen Angaben gar keine Fahrzeuge an Wiederverkäufer. Dies waren mit 18,7 Prozent vor allem freie Händler. Bei den Markenhändlern gaben nur vier Prozent an, keine Gebrauchtwagen an Wiederverkäufer auszuhändigen. Im Durchschnitt gaben beide Händlergruppen jedoch etwa gleich viele Fahrzeuge an Wiederverkäufer ab: 22,4 bzw. 25,6 Prozent.

Fast jeder fünfte Gebrauchte geht ins Ausland

Die Bedeutung des Auslandhandels ist 2014 auf einem ähnlichen Niveau wie 2013. Der Umfrage zufolge haben Gebrauchtwagenhändler im vergangenen Jahr 18,2 Prozent ihrer Fahrzeuge an Kunden außerhalb Deutschlands verkauft − im Jahr 2013 waren es 17,8 Prozent. Allerdings verkauften freie Händler anteilig deutlich mehr Fahrzeuge ins Ausland (23,8 Prozent) als Markenhändler (11,6 Prozent). Fast drei von zehn Händlern (28,8 Prozent) gehen davon aus, dass der grenzüberschreitende Handel weiter an Bedeutung gewinnen wird. 42,5 Prozent sagen: Der Verkauf von Gebrauchtwagen ins Ausland bleibt auf dem jetzigen Niveau. Etwa jeder Fünfte (20,7 Prozent) meint, die Relevanz des Auslandshandels werde abnehmen.

Markenhändler blicken optimistischer auf 2015 als freie Anbieter

Was den Blick auf das Geschäft im ersten Halbjahr 2015 angeht, finden sich unter Markenhändlern mehr Optimisten als unter den freien Anbietern: 29,8 Prozent der Markenhändler erwarten eine positive Entwicklung. Bei den Freien trifft dies nur auf 26,7 Prozent der Befragten zu. Im Durchschnitt blicken 28,2 Prozent der Befragten optimistisch in die nähere Zukunft. Und 47,1 Prozent sind der Auffassung: Es bleibt, wie es ist. Lediglich 13,3 Prozent erwarten eine Verschlechterung.

Für die Studie im Auftrag von AutoScout24 hat die puls Marktforschung GmbH im Herbst 2014 in Deutschland 252 markengebundene und 251 freie Händler interviewt. Die telefonische Befragung fand zwischen dem 24. September und dem 10. November 2014 statt. 40 Prozent der Markenhändler vertreiben ausschließlich Fahrzeuge einer Marke. 60 Prozent bieten mehrere Marken an. Die ausführlichen Studienergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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