München, 24.02.2015

Privater Autoverkauf: In drei Schritten zum perfekten Online-Inserat

Rund drei Viertel (73 Prozent) der Deutschen, die ihr Auto verkaufen wollen, würden den Wagen über das Internet anbieten. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag von AutoScout24 aus dem Oktober 2014. Einige Kfz-Besitzer fühlen sich dennoch unsicher bei dem Gedanken, den Verkauf selbst abzuwickeln. So scheut fast jeder Fünfte (18 Prozent) den "Papierkram". Und jeder Dritte (33 Prozent) fürchtet, sein Auto aus Unwissenheit zu günstig anzubieten. Aber mit ein bisschen Vorbereitung lässt sich ein Auto sicher, einfach und zum bestmöglichen Preis online verkaufen – und das in nur drei Schritten.

Schritt 1: Angabe der Fahrzeugdaten

"Füllen Sie das Inserat vollständig aus, um über die Suchfunktion möglichst gut gefunden zu werden", sagt Michael Gebhardt, Automobilexperte bei AutoScout24. Im ersten Schritt tragen Verkäufer die Fahrzeugdaten ein. "Am besten nimmt man dazu den Fahrzeugschein. Darin finden sich auf einen Blick bereits die wichtigsten Informationen zum Wagen". Die AutoScout24-Plattform erkennt dann über die Schlüsselnummern (HSN / TSN) aus dem Fahrzeugschein oder über die Marken-Modell-Auswahl von AutoScout24 automatisch die Ausstattungs- und Antriebsmerkmale sowie Details zum Verbrauch. Weitere Angaben, etwa zur Sonderausstattung, zum Zustand und zur Wartung des Fahrzeugs werden über eine Checkliste abgefragt. "Als Verkäufer müssen Sie dann nur das Häkchen an der richtigen Stelle setzen", erklärt Gebhardt.

Die Angaben zu Farbe, Kilometerstand und Preis des zum Verkauf stehenden Fahrzeugs sind eigenständig einzutragen. Bei der Preisfrage sind sich viele Privatverkäufer zunächst unschlüssig, wie viel Geld sie für ihren Gebrauchten verlangen können. Das ermitteln sie jedoch ganz einfach mit dem Preisanalyse-Tool von AutoScout24. So lässt sich feststellen, ob der angedachte Verkaufspreis dem Durchschnitt entspricht oder höher bzw. niedriger als bei anderen inserierten Fahrzeugen liegt. Am besten man setzt den Preis bis zu zehn Prozent höher an als das Wunschziel, denn die meisten erwarten beim Gespräch vor Ort noch einen Rabatt.

Einfach formulieren und auf Abkürzungen verzichten

In der Regel bieten Gebrauchtwagenbörsen auch die Möglichkeit, weitere Merkmale des Fahrzeugs frei zu beschreiben. Hier können Verkäufer zum Beispiel darauf hinweisen, dass neue Winterreifen vorhanden sind oder dass es sich um ein Nichtraucherfahrzeug handelt. "Dabei sollten Verkäufer in einer möglichst einfachen Sprache formulieren und auf Abkürzungen verzichten. Je klarer die Informationen, desto weniger Fragen bleiben offen", sagt Michael Gebhardt von AutoScout24. Wichtig ist es auch, alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen zu machen – wer von Anfang an ehrlich ist, kann eine Menge Ärger vermeiden.

Die frische TÜV-Plakette als Qualitätssiegel

Eine wichtige Information für Käufer: Wann wurde die letzte Haupt- und Abgasuntersuchung absolviert? Es lohnt sich, vor dem Verkauf beim TÜV vorbeizuschauen, falls die letzte Hauptuntersuchung schon etwas länger her ist. Eine frische Plakette hat durchaus die Wirkung eines Qualitätssiegels: "Wer sein Auto vor dem Verkauf in die Hauptuntersuchung gibt, kann mit dem Prüfbericht belegen, dass unter anderem Bremsen, Bereifung und Karosserie in Ordnung sind und dass das Fahrzeug die Abgasnormen erfüllt", erläutert Michael Gebhardt. "Das kann gegenüber Käufern ein gutes Argument für einen höheren Preis sein und Vertrauen schaffen." Außerdem ist es wichtig, alle Reparaturbelege und das Fahrzeugbuch bereitzuhalten. Spezielle Dokumente wie beispielsweise das Dekra-Siegel für Gebrauchtfahrzeuge sind noch aussagekräftiger.

Schritt 2: Gute Bilder erhöhen die Verkaufschancen

Inserate mit Bildern erreichen höhere Klickzahlen und steigern die Verkaufschancen. Sie beweisen, dass das Fahrzeug in einem gepflegten Zustand ist. Verkäufer sollten ihren Wagen daher vor dem Fotografieren gründlich innen und außen reinigen. Am besten wird das Auto bei Tageslicht fotografiert, nach Möglichkeit aus verschiedenen Perspektiven vor einem neutralen ordentlichen Hintergrund. Sonderausstattungen wie besondere Räder, Navigationsgeräte oder spezielle Ledersitze fotografiert der Verkäufer am besten separat. Um einem Versicherungsbetrug vorzubeugen, sollten Verkäufer das Nummernschild auf den Aufnahmen unkenntlich machen. An alles gedacht? Dann können die Bilder in weboptimierter Auflösung (nicht zu groß) hochgeladen werden.

Schritt 3: Angabe der Kontaktdaten

Zu guter Letzt geben Verkäufer ihre Kontaktdaten an. Nicht alle Angaben, die für den Betreiber hinterlegt werden, sind im Inserat (also für andere Nutzer) sichtbar. Lediglich die Postleitzahl und der Ort werden immer angezeigt (der Rest der Adresse nicht), damit potentielle Käufer die Anfahrt einschätzen können. Ob die Telefonnummer sichtbar sein soll entscheidet der Verkäufer selbst (Inserate mit Telefonnummer erhalten in der Regel mehr Nachfrage). Eine Mailadresse wird prinzipiell nicht angezeigt. Interessenten können Verkäufer über ein Kontaktformular ansprechen, daher sollten Verkäufer ihr Postfach regelmäßig checken und auf Anfragen zügig reagieren.

Sein Auto online zu inserieren ist also einfach und effizient. Denn über eine Online-Anzeige wird eine höhere Anzahl an Interessenten erreicht als beim klassischen Weg über den Händler oder über die Anzeige in der Lokalzeitung. Außerdem wird häufig ein besserer Preis für das Fahrzeug erzielt. "Weitere Hilfestellung beim Autoverkauf bietet unser Online-Verkaufsratgeber, der verständlich die wichtigsten Schritte erklärt, die es beim Verkaufsprozess zu beachten gilt. Auf unserer Homepage bieten wir zudem einen Kaufvertragsentwurf zum kostenlosen Download an", sagt Michael Gebhardt.

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