München, 10.03.2015

Parkplatzsuche im Großstadtdschungel nervt

AutoScout24-Studie: Rund zwei Drittel der deutschen Autofahrer unzufrieden mit Parkplatzsituation - vor allem Frauen / Jeder Zehnte vergisst des Öfteren, wo das eigene Auto steht

Die Parkplatzsuche in deutschen Großstädten ist teuer und nervenaufreibend. Das beweist eine repräsentative Umfrage unter Autofahrern in den fünf größten Städten Deutschlands – Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main. Die Studie des Online-Automarkts AutoScout24 zeigt: Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Großstädter sind unzufrieden mit der Parkplatzsituation in den Stadtzentren und beschreiben sie als schlecht bzw. sehr schlecht. Am härtesten ist der Kampf um Parkraum in der Münchner Innenstadt. Hier empfinden 30 Prozent die Situation sogar als sehr schlecht. Am entspanntesten scheint es im Herzen Berlins zuzugehen: Hier sind nur 21 Prozent sehr unzufrieden. Generell ärgern sich Frauen bei der Parkplatzsuche mehr als Männer. Und so mancher weiß am Ende nicht mehr, wo er sein Auto eigentlich abgestellt hat.

Parkplatz-Joker: Garage oder Stellplatz

Im Vergleich zu den Zentren gibt es in den Wohngebieten der Großstädte abends mehr Parkplätze. Hier findet eine Mehrheit der Befragten (39 Prozent) das Parkplatzangebot sogar gut bzw. sehr gut. Weitere 21 Prozent bezeichnen es als okay und 33 Prozent als schlecht oder sehr schlecht. Nur sieben Prozent der Großstädter haben mit der Parkplatzsuche am Abend gar kein Problem: Sie besitzen eine eigene Garage oder zumindest einen Stellplatz – auch wenn das in der Großstadt viel Geld kosten kann. „Ein eigener Stellplatz oder eine Garage ist nicht günstig“, sagt Michael Gebhardt, Autoexperte bei AutoScout24. „Aber in einer Garage und auf einem privaten Stellplatz ist das Fahrzeug besser geschützt als am Straßenrand. Das wirkt sich positiv auf den Wiederverkaufswert aus und kann sich auch bei der Versicherung lohnen: Viele Gesellschaften bieten günstigere Tarife an, wenn der Wagen nicht auf der Straße steht.“

Parken: ein teures Vergnügen?

Ganz ohne Unkosten kann man in Großstädten kaum mehr parken. Nur 16 Prozent der deutschen Großstädter zahlen monatlich nichts fürs Parken. Zwei Drittel (65 Prozent) geben bis zu 49 Euro für Stellplatzmieten, Parkausweise, Parkgebühren oder Strafzettel aus, weitere 16 Prozent zwischen 50 Euro und 149 Euro. Vier Prozent greifen sogar noch tiefer in die Tasche und berappen 150 Euro oder mehr pro Monat. Viel geben vor allem Frankfurter und Münchner aus. Bei den Frankfurtern scheint dies vor allem an der abendlichen Parksituation in der Wohngegend zu liegen, denn hier sind sie unzufriedener als die anderen Städter (39 Prozent statt 29 Prozent in Hamburg und München).

Frauen häufiger verärgert

Zu wenig kostenlose Parkplätze (62 Prozent) und hohe Parkgebühren (60 Prozent) sind die Hauptärgernisse der Befragten während der Parkplatzsuche. Auch fehlende freie Parkplätze und über die Begrenzung des Parkplatzes hinaus abgestellte Autos (jeweils 57 Prozent) erregen die Gemüter der Stadtbewohner. Weniger Frust verursachen enge Parkhäuser (37 Prozent) und vor der Nase weggeschnappte Parkplätze (18 Prozent).

Vor allem Fahrerinnen treibt die Parkplatzsituation zur Weißglut. So fällt der Anteil an Frauen (22 Prozent), die sich über weggeschnappte Parkplätze ärgern, deutlich höher aus als bei den Männern (15 Prozent). Auch enge Parkhäuser (acht Prozent mehr) und fehlende kostenlose Parkplätze (13 Prozent mehr) sorgen bei den Frauen für verstärkten Unmut.

Wo ist mein Auto?

Wohl teils auch der schwierigen Parksituation in Großstädten geschuldet: Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) vergisst manchmal, wo ihr Auto steht. Zehn Prozent passiert das sogar öfter. Das Orientierungs- oder Erinnerungsvermögen schwächelt vor allem bei Frauen (53 Prozent), Berlinern (56 Prozent) und Frankfurtern (55 Prozent) gelegentlich. „Hierfür gibt es bereits einige hilfreiche Apps, die am nächsten Tag zeigen, wo man geparkt hat“, empfiehlt Michael Gebhardt. „Auch bei der Parkplatzsuche helfen praktische Apps wie Parknav in München, die von YOU IS NOW, dem Startup-Inkubator der Scout24-Gruppe unterstützt wird. Parknav berechnet die Wahrscheinlichkeit in einzelnen Straßen einen Parkplatz zu finden und zeigt dem Autofahrer einen optimierten Suchpfad – ähnlich wie bei den Stauinformationen in Google Maps. So finden Nutzer schnell einen freien Parkplatz. In der App kann man zwischen den Kriterien kostenlos, mit Parkschein oder mit Parkerlaubnis wählen.“  

Zum Thema „Parken in der Großstadt“ befragte die Innofact AG vom 26. Februar bis 28. Februar 2015 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ anhand der Kriterien Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht 1.025 deutsche Autofahrer in den Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main. Mehrfachantworten waren möglich. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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