München, 30.03.2015

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagen-Preise auf Frühjahrs-Talfahrt

Wie erwartet, begaben sich die Gebrauchtwagenpreise im März auf Talfahrt. Der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) fiel um 2,2 Prozent auf 17.246 Euro. Das sind 382 Euro weniger als noch im Februar. Der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat (ebenfalls +2,2 Prozent) wird dadurch gedämpft. Mittelklasse- und Sportwagen verloren preislich am meisten, nachfrageseitig Geländewagen respektive SUV. Auffallend: Innerhalb der Kategorie verbuchten kompakte City-SUV, Hardcore-Geländewagen und die neuen, Coupé-artig gestylten SUV ein Plus.

Nach dem Anstieg der Preise im Februar war die Gebrauchtwagenwelt im März wieder im Lot. „Die Gegenreaktion auf den außergewöhnlichen Preisanstieg im Februar war zu erwarten. Dass diese so deutlich ausfallen würde allerdings weniger. Denn der sich im gesamten Frühjahr stets schwach entwickelnden Nachfrage stand diesmal eine ausgeglichene Angebotssituation gegenüber“, erläutert AutoScout24 Automobilexperte Michael Gebhardt.

SUV Nachfrage sinkt am stärksten – aber kompakte und sportliche SUV boomen

Besondere Beachtung verdient hier der mittlerweile selbst im Gebrauchtbereich boomende Kompakt-SUV Markt. „Weniger verwundert, dass vergleichsweise günstige Modelle wie der Mitsubishi ASX – durch intensive Marketingaktionen vom Hersteller gepusht – verstärkt im Gebrauchtwagenbereich auftauchen und dadurch auch in den Fokus der Gebrauchtwagen-Interessenten rücken. Auch, dass der vom 500X abgelöste Fiat Sedici durch den Abverkauf einen zweiten Frühling erlebte, ist nachvollziehbar. Dass aber aktuell “echte” Geländewagen vom Schlage eines Jeep Wrangler angesagten Mode-SUVs von Audi und BMW den Rang ablaufen, erstaunt doch etwas“, so Michael Gebhardt.

Preisentwicklung durchgängig im Minus – Mittelklasse und Sportwagen führen

Die Preise sanken im März in allen acht erfassten Fahrzeugsegmenten. Den stärksten Preisabschlag verbuchten mit je 3,9 Prozent die Mittelklasse- und Sportwagen. Dahinter reihten sich die Kategorien Kleinwagen (-3,5 Prozent), Obere Mittelklasse (-3,1 Prozent), Vans (-2,9 Prozent) sowie Kompakt- und Oberklasse (jeweils -2,8 Prozent) ein. Am Ende des Feldes rangierten die Geländewagen/SUV, die im März lediglich 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat einbüßten und sich damit wieder einmal als besonders wertstabil erwiesen.

Angebotsentwicklung durchwachsen – fünfmal hoch, drei Mal runter

Uneinheitlich bewegte sich das Fahrzeugangebot im März. In fünf Kategorien wurden mehr Fahrzeuge eingestellt als im Vormonat. Am stärksten wuchs der Bestand mit 2,6 Prozent in der Oberklasse. Dahinter folgten Kleinwagen (+1,1 Prozent), Kompakt- und Mittelklasse (je +0,9 Prozent) und die Obere Mittelklasse (+0,7 Prozent). Über etwas weniger Auswahl verfügten dagegen Interessenten im Bereich Geländewagen/SUV (-1,9 Prozent), Sportwagen (-0,9 Prozent) und Vans (-0,2 Prozent).

Nachfrage sinkt auf breiter Front: Geländewagen vor Oberklasse und Kleinwagen

Auf Nachfrageseite machte sich die jährliche Frühjahrsmüdigkeit breit und egalisierte die Zuwachsraten vom Februar. Die Anfragen für Geländewagen sanken mit minus 16,9 Prozent am stärksten. Die Oberklasse folgte mit einem Minus von 12,5 Prozent. Die Kleinwagen landeten mit minus 11,1 Prozent im März auf Platz drei. Auch dahinter folgen noch zweistellige Zahlen: Vans (-10,9 Prozent), Sportwagen (-10,8 Prozent) und Obere Mittelklasse (-10,2 Prozent) mussten bei der Suche Federn lassen. Lediglich die Kompaktklasse (-9,7 Prozent) und die Mittelklasse (-9,4 Prozent) blieben im März im Verlust einstellig. Bleibt zu hoffen, dass in den Wonnemonaten April und Mai – wie schon in der Vergangenheit – mit sinkenden Preisen auch dieses Jahr eine Marktbelebung einsetzt.

Weitere Daten zum Gebrauchtwagenmarkt im März sowie die Kurvengrafik im Format 16:9 finden Sie in den angehängten Dateien. Die Infografik können Sie in Druckauflösung in unserem Pressebereich herunterladen und kostenfrei publizieren. Unter diesem Link finden Sie im Dokument "AGPI März B2B" zudem weitere Informationen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in einzelnen Alterssegmenten.

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