München, 22.03.2016

Deutsche Autofahrer von Formalitäten überfordert

Studie: 54% der deutschen Autofahrer planen dieses Jahr einen Autokauf oder -verkauf / Wissen über Formalitäten beim Besitzerwechsel mangelhaft

Über die Hälfte der deutschen Autofahrer spielt mit dem Gedanken, dieses Jahr ein Auto zu kaufen oder verkaufen. Bei der Transaktion gilt es, an alle nötigen Dokumente zu denken. Nun hat eine repräsentative Studie im Auftrag des Online-Fahrzeugmarkts AutoScout24 herausgefunden, dass die deutschen Autofahrer für diesen „Papierkrieg“ mangelhaft vorbereitet sind. Die Ergebnisse zeigen: 96 Prozent der Befragten glauben, ganz oder teilweise zu wissen, welche Formalitäten beim Besitzerwechsel zu beachten sind. Fragt man aber genauer nach, erweist sich ihr Wissensstand als lückenhaft. AutoScout24 unterstützt Autokäufer und -verkäufer deshalb mit einer Checkliste.

Starkes Vertrauen in eigenes Wissen

Der Automarkt boomt: 54 Prozent der Studienteilnehmer geben an, noch in diesem Jahr ein Auto anschaffen (44 Prozent) oder veräußern zu wollen (21 Prozent). Nur gut ein Drittel (35 Prozent) hat keine solchen Pläne und elf Prozent zeigen sich unentschlossen. Beim Autokauf oder -verkauf gilt es, eine Reihe an Formalitäten zu beachten. Hier fühlen sich die deutschen Autofahrer gut gewappnet. Die Hälfte (50 Prozent) der Befragten berichtet, dass sie die Formalitäten genau kennt. Weitere 46 Prozent wissen nach eigener Aussage teilweise Bescheid. Nur fünf Prozent geben offen zu, dass sie (noch) keine Ahnung haben, was es zu beachten gilt. Keine große Rolle spielt, ob ein Autokauf oder -verkauf geplant ist: 51 Prozent, bei denen ein Besitzerwechsel ansteht, vertrauen darauf, dass sie alle Formalitäten kennen. Bei den Autofahrern, die in nächster Zeit kein Fahrzeug kaufen oder verkaufen wollen, sind es nur drei Prozent weniger, also 48 Prozent.

Wissen über Formalitäten lückenhaft

Ob dieses Selbstvertrauen gerechtfertigt ist, lässt sich anzweifeln. So gaben 50 Prozent der Befragten zu Unrecht an, dass eine Anmeldebestätigung bei Vertragsabschluss an den Käufer gehen muss. Dass die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) neben einer Reihe anderer Papiere an den Käufer übergeben werden muss, wusste nur ein gutes Drittel (34 Prozent) der befragten Autofahrer. 16 Prozent gestehen offen, nicht zu wissen, welche Dokumente ausgetauscht werden müssen.

Auch bei der Ummeldung gibt es Wissenslücken. So glauben fälschlicherweise 23 Prozent der Befragten, dass dafür eine Kopie des Kaufvertrags bei der Zulassungsstelle nötig ist. Allerdings wissen viele (71 Prozent), dass ein Haftpflichtversicherungsnachweis vorzulegen ist. An die nötige HU-Bescheinigung denkt dagegen nicht mal die Hälfte (39 Prozent). Sieben Prozent geben zu, keine Ahnung zu haben, welche Dokumente sie zur Ummeldung mitbringen müssen. „Die Unklarheit darüber, welche Papiere für einen Kauf oder Verkauf gebraucht werden, ist groߓ, sagt Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Daher haben wir im Ratgeber auf AutoScout24 eine Checkliste zusammengestellt, die Autofahrern online einen Überblick über die nötigen Dokumente und Schritte verschafft.“ Die Checkliste finden Autofahrer unter: http://ww2.autoscout24.de/ratgeber/checkliste-fuer-den-autokauf

Zum Thema „Formalitäten beim Autokauf“ befragte die Innofact AG vom 19. bis 22. Februar 2016 im Auftrag von AutoScout24 1.029 Autofahrer, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht quotiert. Mehrfachantworten waren möglich. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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