München, 30.03.2016

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagen: Unverändert hohe Preise zum Frühlingsstart

„Eigentlich müsste der Durchschnittspreis mit Blick auf die vergangenen Jahre im März viel stärker sinken als nur um 0,1 Prozent. Diesmal jedoch sind die Preise in fast allen Alterssegmenten sogar leicht gestiegen“, erklärt Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations. „Lediglich wegen der Angebotsverschiebung von den teureren einjährigen hin zu den günstigeren älteren Gebrauchten fällt der Durchschnittspreis minimal. Sonst hätten wir sogar einen deutlichen Anstieg verzeichnet.“

Preisentwicklung: Fast alle Alterssegmente legen erneut zu

Die Durchschnittspreise in sechs von sieben Alterssegmenten stiegen an. So kletterten die Preise für bis zu zwölf Monate alte Gebrauchtwagen um 1,3 Prozent auf durchschnittlich 26.656 Euro. Positiv entwickelten sich mit plus 235 Euro oder 1,0 Prozent auch Gebrauchtwagen im Alter von ein bis drei Jahren (Durchschnittspreis: 24.821 Euro). Einzig drei- bis fünfjährige Gebrauchte verbuchten mit minus 0,3 Prozent (18.534 Euro) einen leichten Preisrückgang. Um 0,9 Prozent höher eingepreist wurden Gebrauchte im Alter von fünf bis zehn Jahren (11.488 Euro). Minimal mehr wurde mit plus 0,2 Prozent für Fahrzeuge im Alter von zehn bis 20 Jahren verlangt (4.418 Euro). Ebenfalls steigende Preise verbuchten erneut auch die Young- und Oldtimer. Die Preise für Youngtimer (zwischen 20 und 30 Jahren) kletterten um 0,8 Prozent auf 6.529 Euro, die für Oldtimer (ab 30 Jahre) mit plus 1,5 Prozent auf 25.959 Euro. Damit lagen Oldtimer preislich weiterhin zwischen den bis zu zwölf Monate alten und den ein- bis dreijährigen Gebrauchten. Mit einem Anstieg um 388 Euro blieben sie zudem auch im März prozentual wie monetär Spitzenreiter – trotz mengenmäßig gleichbleibendem Bestand.

Angebotsentwicklung: Starker Abbau bei bis zu zwölf Monate alten Gebrauchten

Den stärksten Angebotsrückgang verzeichneten im März die bis zu einem Jahr alten Gebrauchtwagen mit erneut hohem Anteil an Tageszulassungen (-6,1 Prozent). Zuwachs erfuhren hingegen wie im Vormonat Ein- bis Dreijährige (+3,6 Prozent). Bestandsabbau verbuchten wiederum die drei bis fünf Jahre alten Gebrauchten (-4,6 Prozent). Einen leichten Anstieg zeigte das Angebot bei den fünf bis zehn Jahre alten Gebrauchtwagen (+0,4 Prozent). Auch in der Altersklasse der zehn bis 20 Jahre alten Fahrzeuge waren ersichtlich mehr Gebrauchte im Bestand (+2,5 Prozent), ebenso wie bei den Youngtimern (+3,1 Prozent). Unverändert dagegen präsentierte sich das Angebot bei den Klassikern.

Nachfrageentwicklung: Durchgehender Nachfrageschwund aufgrund von Ferien

Entgegen den Vormonaten entwickelte sich die Nachfrage in Anbetracht der Osterferien sowie durch das unverändert hohe Preisniveau rückläufig. So sank das Interesse an jungen Gebrauchten im Alter von bis zu zwölf Monaten mit minus 14,3 Prozent am stärksten. Weniger gefragt waren im März auch ein- bis dreijährige Fahrzeuge. Mit minus 4,9 Prozent waren die Nachfrageverluste allerdings nur rund ein Drittel so hoch. Alle weiteren Fahrzeugsegmente verloren in der Gunst der Interessenten ebenfalls unterschiedlich stark: drei bis fünf Jahre alte Gebrauchte um 9,4 Prozent, fünf- bis zehnjährige Gebrauchtfahrzeuge um 7,0 Prozent und Gebrauchtwagen im Alter von zehn bis 20 Jahren um 5,3 Prozent. Selbst die zu Jahresbeginn noch stark gefragten Youngtimer mit 20 bis 30 Jahren verloren nachfragebedingt 3,8 Prozent. Und die preisstabilen Oldtimer? Minus 9,0 Prozent signalisieren, dass viele Schätze weiterhin auf einen zahlungswilligen Käufer warten müssen. Günstiger werden sie zum Saisonstart aber wohl kaum.

Die Infografik können Sie in Druckauflösung in unserem Pressebereich (http://www.autoscout24.de/presse) herunterladen und kostenfrei publizieren. Unter diesem Link finden Sie im Dokument "AGPI - März B2C" zudem weitere Informationen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeugsegmenten.

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