München, 28.06.2016

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagenpreise: Seit Jahresanfang um rund 529 Millionen Euro gesunken

Die Talsohle in diesem Jahr scheint erreicht zu sein: Anders als 2014 und 2015 verzeichnete der Gebrauchtwagenmarkt auch im Juni einen Preisrückgang. Der monatliche AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) sank um 0,3 Prozent auf 17.889 Euro (Mai: 17.942 Euro). Für den Preisrückgang verantwortlich waren ein- bis dreijährige Gebrauchte sowie Oldtimer, die günstiger angeboten wurden.

„Seit dem Höchststand im Februar sind die Preise im Jahresverlauf um 2,6 Prozent beziehungsweise 481 Euro gefallen“, analysiert Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations bei AutoScout24. „Damit ist der Zukauf erheblich günstiger geworden. Bei durchschnittlich gut 1,1 Millionen Fahrzeugen im Bestand bedeutet das seit Februar einen Rückgang bei den Preisen um knapp 529 Millionen Euro. Wer aufstocken will, sollte also jetzt zugreifen.“

Preisentwicklung: Ein- bis Dreijährige und Oldtimer prägen Entwicklung

Oldtimer erfuhren im Juni erneut die stärksten Preisabschläge, während die meisten anderen Alterssegmente leicht zulegen konnten. Für bis zu zwölf Monate alte Gebrauchtwagen stieg der Preis um 0,3 Prozent (Durchschnittspreis: 27.099 Euro). Neben den Oldtimern verloren preislich nur noch ein- bis dreijährige Gebrauchte mit minus 0,2 Prozent (24.977 Euro). Der Durchschnittspreis für drei- bis fünfjährige Fahrzeuge kletterte um 0,4 Prozent (18.727 Euro). Gebrauchte im Alter von fünf bis zehn Jahren stiegen im Preis um 0,2 Prozent (11.551 Euro), Fahrzeuge im Alter von zehn bis 20 Jahren um 0,6 Prozent (4.491 Euro). Die Youngtimer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren legten noch stärker zu. Mit einem Plus von 0,7 Prozent (6.298 Euro) war hier im Juni die größte Steigerung zu beobachten. Oldtimer (ab 30 Jahre) verloren hingegen zum zweiten Mal in Folge deutlich. Der Rückgang entsprach 1,4 Prozent (24.978 Euro). Im April konnten Oldtimer einen preislichen Höhepunkt verzeichnen. Inzwischen sind die rollenden Kulturschätze im Schnitt um rund 1.250 Euro günstiger.

Angebotsentwicklung: Anstieg vor allem bei älteren Gebrauchten

Auf Angebotsseite gab es im Juni Zuwächse über alle Alterssegmente hinweg. Je älter die Fahrzeuge, desto stärker fiel der Zuwachs aus. Bei den bis zu einjährigen Autos stieg das Angebot um 2,2 Prozent – inklusive dem wieder wachsenden Angebot bei der Neuwagen-Alternative “Tageszulassung“. Ein- bis Dreijährige wuchsen im Bestand um 2,4 Prozent, drei bis fünf Jahre alte Gebrauchte um 3,9 Prozent. Bei fünf bis zehn Jahre alten Gebrauchtwagen hatten die Suchenden 4,3 Prozent mehr Auswahl. Noch stärker legte das Angebot bei den zehn bis 20 Jahre alten Fahrzeugen zu (+4,6 Prozent). Auch verzeichnete im Juni die Kategorie der Youngtimer eine Angebotssteigerung (+6,3 Prozent). Am meisten aber nahm die Oldtimer-Auswahl (ab 30 Jahre) zu: Die Kategorie landete mit plus 8,4 Prozent im Juni an der Spitze des Angebotsbereichs.

Nachfrageentwicklung sinkt trotz attraktivem Preisumfeld

Nachdem die beiden Vormonate überwiegend Wachstum generierten, fiel die Nachfrage im Juni temperaturbedingt wieder ab. Insbesondere die ganz jungen Gebrauchten im Alter bis zu zwölf Monate verzeichneten einen beachtlichen Rückgang (-10,4 Prozent). Etwas weniger stark war der Schwund bei den ein- bis dreijährigen Fahrzeugen (-9,4 Prozent) sowie den drei bis fünf Jahren alten Gebrauchtwagen (-8,6 Prozent). Fünf bis zehn Jahre alte Fahrzeuge wurden durchschnittlich um 7,8 Prozent weniger nachgefragt. Gebrauchte im Alter von zehn bis 20 Jahren verloren in der Gunst der Interessierten 8,1 Prozent. Selbst das seit Jahresanfang fast durchgängig gestiegene Interesse an Young- und Oldtimern erhielt diesmal einen Dämpfer – mit minus 7,9 Prozent bei den Youngtimern etwas stärker als bei den Oldtimern (-4,5 Prozent).

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenlosen Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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