München, 28.06.2016

AutoScout24 AGPI B2C: Rückgang freut Verbraucher: Gebrauchtwagenpreise sinken auch im Juni

Anders als in den beiden Vorjahren sanken die Gebrauchtwagenpreise dieses Mal auch im Juni. Der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) fiel um 0,3 Prozent auf 17.889 Euro (Mai: 17.942 Euro). Erfreulich für Verbraucher: Sechs von acht Segmenten verzeichneten fallende Preise. Zeitgleich stieg das Angebot, was die Suche nach einem passenden Fahrzeug zusätzlich erleichterte.

„Gebrauchtwagen sind derzeit so günstig wie zuletzt im Herbst 2015. Insbesondere jüngere Autos im Alter von ein bis drei Jahren punkten aktuell mit einem günstigem Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Schlaue Käufer nutzen das jährliche Sommerloch, um einen passenden Gebrauchtwagen zu erwerben. Auch Verkäufer sollten die bevorstehende Ferienzeit nutzen – vor allem für ihre Kombis, Vans oder Familientransporter“, rät Lorenz.

Preisentwicklung: Obere Mittelklasse stemmte sich gegen fallende Preise

Mit dem nur noch leichten Preisrückgang im Juni scheint die diesjährige Talsohle erreicht. Fallende Preise in sechs von acht Fahrzeugkategorien waren hierfür prägend. Mit minus 0,6 Prozent sanken die Preise bei Kleinwagen (Durchschnittspreis: 9.570 Euro) in ähnlichem Maße wie in der Kompaktklasse (-0,7 Prozent, 14.982 Euro) und der Mittelklasse (-0,6 Prozent, 18.662 Euro). Dagegen legte die Obere Mittelklasse nochmals zu (25.595 Euro). Mit plus 1,9 Prozent war der Zuwachs mehr als viermal so hoch wie im Vormonat. Verantwortlich hierfür waren verstärkt angebotene Modelle aus dem Hochpreissegment wie der Audi S6 oder die Dieselmodelle von Alpina auf BMW 5er-Basis. Die Oberklasse kletterte ebenfalls leicht um 0,1 Prozent auf 42.421 Euro. Alle weiteren Kategorien wurden etwas günstiger: Sportwagen um 0,5 Prozent (44.639 Euro), Vans um 0,4 Prozent (16.264 Euro) und SUV/Geländewagen um 0,6 Prozent (27.959 Euro).

Angebotsentwicklung: Alle Fahrzeugklassen mit erweiterter Auswahl

Unverändert positiv entwickelte sich im Juni das Angebot. In allen Segmenten wuchs der Bestand. So wurden 4,2 Prozent mehr Kleinwagen, 3,6 Prozent mehr Kompaktmodelle und 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge in der Mittelklasse angeboten. Über eine größere Auswahl konnten sich Interessierte auch bei der Oberen Mittelklasse (+3,8 Prozent) und der Oberklasse (+4,1 Prozent) freuen. Bei den Sportwagen betrug der Bestandsaufbau 3,2 Prozent – allerdings nur im Durchschnitt. Denn teure und leistungsstarke Traumwagen wurden bei geringem Gesamtbestand prozentual noch häufiger angeboten. So waren im Juni 2016 rund ein Drittel mehr V8-befeuerte Maserati Gran Sport (36 Prozent) sowie die mit V12-Aggregaten bestückten Aston Martin DBS (32,6 Prozent) und Ferrari F12 (30,4 Prozent) auf dem Markt. Mit 1,7 Prozent schafften Vans das geringste Bestandswachstum. Das Angebot im Segment SUV/Geländewagen legte um 3,4 Prozent zu. Spitzenreiter hier: Der vor allem von Händlern offerierte Geländewagen SsangYong Rexton (+31,2 Prozent). Die Premiere des Nachfolgers auf dem Pariser Salon im Herbst wirkt im Fall des mit Leiterrahmen bestückten Koreaners wohl absatzfördernd.

Nachfrageentwicklung: Steigende Temperaturen sorgen für Rückgänge

Nachdem im vorangegangenen Monat die Nachfrage trotz Pfingsten nicht gelitten hatte, gab der Juni mit gestiegenen Temperaturen nach. Den stärksten Verlust erlitten Kleinwagen mit minus 9,7 Prozent. Die Kompaktklasse verlor 7,6 Prozent, die Mittelklasse 8,4 Prozent und die Obere Mittelklasse 8,7 Prozent. Ebenfalls weniger Interessenten fanden Fahrzeuge der Oberklasse (-7,2 Prozent) sowie Sportwagen (-8,0 Prozent) und Vans (-9,5 Prozent). Selbst die auf dem Neuwagenmarkt weiterhin von Verkaufserfolg zu Verkaufserfolg eilenden SUV/Geländewagen verzeichneten im Juni 8,2 Prozent weniger Nachfrage.

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenlosen Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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