München, 28.07.2016

AutoScout24 AGPI B2C: Talsohle durchschritten: Gebrauchtwagenpreise im Juli gestiegen

Erwartungsgemäß klettern zu Ferienbeginn die Gebrauchtwagenpreise. So war es auch dieses Jahr. Der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) stieg um 0,8 Prozent auf 18.039 Euro (Juni: 17.889 Euro). Vorteil für Suchende: Das Angebot wuchs ebenfalls.  Und Verkäufer durften sich über die stark gestiegene Nachfrage in allen Segmenten freuen.

„Wegen des positiven konjunkturellen Umfelds sind Gebrauchtwagen diesen Sommer im Schnitt 1.138 Euro teurer als im letzten“, verrät Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Doch selbst bei der aktuellen Entwicklung kann man günstig kaufen – zumindest so manchen Exoten. So fiel im Juli zum Beispiel der Preis für einen Volvo S70 um über ein Viertel, für einen Hyundai S-Coupé um knapp 20 und für einen Cadillac CTS um rund 15 Prozent.“

Preisentwicklung: Vor allem die Obere Mittelklasse steigt im Preis

Zur allgemeinen Preissteigerung trugen nahezu alle Segmente bei. Eine Ausnahme bildeten die Kleinwagenpreise, die preislich unverändert blieben (Durchschnittspreis: 9.571 Euro). Verzeichnete die Kompaktklasse im Schnitt noch eine vergleichsweise kleine Preissteigerung (+0,3 Prozent, 15.025 Euro), stiegen die Durchschnittspreise in den beiden darüber liegenden Segmenten merkbar: Mittelklasse (+1,1 Prozent, 18.869 Euro) und Obere Mittelklasse (+2,1 Prozent, 26.133 Euro) erlebten den kräftigsten Aufschlag im Juli. Hier führten die leistungsstarken A6-Varianten von Audi (S6, RS6) das Feld an. Auch die Oberklasse (+0,8 Prozent, 42.769 Euro) und das Segment der Sportwagen (+0,4 Prozent, 44.800 Euro) verzeichneten anziehende Preise. Selbst die in den Vormonaten unauffälligen Vans trugen im Urlaubsmonat Juli zur allgemeinen Preissteigerung bei (+0,4 Prozent, 16.329 Euro). Einzig die allgemein recht wertstabilen SUV und Geländewagen mussten geringe Preisabschläge hinnehmen (-0,3 Prozent, 27.881 Euro). Das gilt jedoch nur in der Gesamtbetrachtung. Denn einzelne Modelle wie der Edel-Offroader Range Rover (+12,5 Prozent), das Opel Mokka Derivat Chevrolet Trax (+9,6 Prozent) oder der Jeep Grand Cherokee (+7,3 Prozent) stemmten sich gegen den Preisrückgang in diesem Bereich.

Angebotsentwicklung: Fast alle Fahrzeugklassen mit erweitertem Angebot

Positiv entwickelte sich im Juli ebenfalls das Angebot. In sieben von acht Segmenten wuchs der Bestand, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie im Vormonat: 2,3 Prozent mehr Kleinwagen, 3,1 Prozent mehr Kompaktmodelle und 2,4 Prozent mehr Fahrzeuge in der Mittelklasse bereicherten das Angebot. Der Fahrzeugbestand in der Oberen Mittelklasse wuchs um 2,1 Prozent. Nur das Segment der Oberklasse musste diesmal angebotsseitig Federn lassen: minus 0,6 Prozent. Vergleichsweise hohen Zuwachs verzeichneten hingegen Sportwagen (+3,4 Prozent). Ausgehend von einem niedrigen Bestandsniveau kamen hier erneut vor allem hochpreisige Fahrzeuge in den Handel: Der Ferrari 355 mit plus 49,2 Prozent eroberte den Spitzenplatz vor Maserati Grand Sport (+41,2 Prozent) und Aston Martin DB9 (38,4 Prozent). Auch Vans erlebten in der Vorurlaubszeit mit plus 2,7 Prozent einen Angebotsschub. Die höchste Veränderung verbuchte jedoch die Kategorie SUV/Geländewagen. Mit plus 4,4 Prozent stellten vor allem Händler jüngere Fahrzeuge im Alter von bis zu drei Jahren ein. Spitzenreiter hier: der Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLK Konkurrent Infiniti EX30 (+91,6 Prozent).

Nachfrageentwicklung: Erholung in nahezu allen Bereichen

Die Ferienzeit sorgte für eine gesteigerte Nachfrage über fast alle Bereiche. Gefragt waren vor allem Kleinwagen (+2,7 Prozent). Die Kompaktklasse vereinnahmte 1,5 Prozent, die Mittelklasse 1,4 und die Obere Mittelklasse immerhin noch 0,6 Prozent mehr Interessenten auf sich. Einzig bei den Limousinen der Oberklasse (-1,5 Prozent) sank die Nachfrage. Hier verlor vor allem die XJ-Baureihe von Jaguar zweistellig – und zwar sowohl jüngere als auch ältere Baujahre. Das Interesse an Sportwagen bewegte sich auf Vormonatsniveau (+0,1 Prozent), wohingegen Vans im Juli mit einem Plus von 3,2 Prozent am gefragtesten waren. Insbesondere billige, große Familientransporter standen im Fokus. Nicht ganz so viel Platz bieten in den meisten Fällen SUV und Geländewagen. Sie legten in der Gunst der Suchenden um 1,7 Prozent zu.

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenlosen Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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