München, 30.08.2016

AutoScout24 AGPI B2B: Anstieg verdoppelt: Gebrauchtwagenpreise setzen zur Herbstrallye an

Im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) stieg der Durchschnittspreis im August auf 18.317 Euro – mit 1,5 Prozent etwa doppelt so stark wie noch im Vormonat (Juni: 0,8 Prozent, 18.039 Euro). Der Preisabstand zum Vorjahresmonat beträgt 6,6 Prozent beziehungsweise 1.129 Euro und bewegt sich damit nahezu auf Vormonats-Niveau. Erfreulich für den Handel: Fast alle Alterssegmente legten preislich zu. Parallel zum Neuwagenabsatz verzeichnete der Gebrauchtwagenmarkt ebenfalls einen ferienbedingten Nachfragerückgang. Das Angebot gestaltete sich uneinheitlich.

„Wie erwartet, hat die Preisrallye im August richtig Fahrt aufgenommen. Zum Jahresende hin werden die Preise ihren Höhepunkt erreichen“, sagt Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations bei AutoScout24. „Bisher lief das Jahr preislich vor allem für jüngere, aber auch für die zehn bis 20 Jahre alten Fahrzeuge am besten. Auch bei der Nachfrage konnten die zehn- bis 20-Jährigen besonders stark zulegen.“ Aufgrund des weiterhin hohen Anteils an Tagezulassungen und vielen Leasingrückläufern verzeichneten Gebrauchte bis zu zwölf Monate (+5,9 Prozent) und Ein- bis Dreijährige (+4,1 Prozent) den stärksten Preisanstieg seit Jahresanfang. Bemerkenswert und durch die Nachfrage begründbar landeten die zehn bis 20-Jährigen (+4,0 Prozent) vor den fünf- bis zehnjährigen (+3,5 Prozent) und den drei- bis fünfjährigen Gebrauchten (+1,8 Prozent).  

Preisentwicklung: Ältere legten mehr zu als Jüngere – Oldtimer unverändert

Anders als noch im Vormonat legten im August vor allem die älteren Jahrgänge preislich stärker zu. Doch auch jüngere Gebrauchte erfuhren Zuwächse. So wurden für bis zu zwölf Monate alte Gebrauchte 0,7 Prozent höhere Preise verlangt (Durchschnittspreis: 27.394 Euro). Ein- bis dreijährige Gebrauchtwagen folgten mit einem Plus von 0,5 Prozent (25.260 Euro). Der Durchschnittspreis für drei bis fünf Jahre alte Fahrzeuge kletterte ebenfalls um 0,7 Prozent (18.874 Euro). Um 1,1 Prozent stiegen die Preise für Gebrauchte im Alter von fünf- bis zehn Jahren (11.718 Euro), die von zehn- bis 20-Jährigen um 1,2 Prozent (4.556 Euro). Den stärksten Preisanstieg verbuchten Youngtimer zwischen 20 und 30 Jahren mit 3,2 Prozent (6.423 Euro). Seit Jahresbeginn ist diese Kategorie trotz allem die einzige mit insgesamt negativer Bilanz. Im Vergleich zum Januar verloren Youngtimer bis zum August beim Durchschnittspreis 0,4 Prozent. Die überwiegend im Sommer genutzten Oldtimer stehen zum Vormonat mit 25.059 Euro unverändert in der Liste.

Angebotsentwicklung: Drei Alterssegmente gewannen hinzu – vier verloren

Der Bestand im August zeigte sich genauso wechselhaft wie der bisherige Sommer. So stieg das Angebot bei den bis zu einjährigen Fahrzeugen um 0,9 Prozent, wogegen der Bestand bei den Ein- bis Dreijährigen um 1,9 Prozent fiel. Um fast den gleichen Anteil wuchsen bei den drei bis fünf Jahre alten Gebrauchtwagen (+1,8 Prozent) die Inserate. Das war auch zugleich der stärkste Angebotsanstieg im August. Abbau verbuchten die fünf bis zehn Jahre alten Gebrauchtfahrzeuge (-2,8 Prozent). Zehn bis 20 Jahre alte Gebrauchte verzeichneten allerdings mit minus 4,7 Prozent den stärksten Rückgang. Die Offerten nochmals älterer Fahrzeuge der Kategorie Youngtimer (ab 20 Jahre) sanken um 1,9 Prozent. Oldtimer ab 30 Jahren wurden hingegen 1,0 Prozent mehr angeboten, was in Summe eine Aufstockung um rund 130 Fahrzeuge dieser Kategorie bedeutete.

Nachfrageentwicklung: Ferienzeitbedingte Sommerpause

Durchweg negativ entwickelte sich die Nachfrage im August. Von den jungen Gebrauchten im Alter bis zu zwölf Monaten (-2,6 Prozent) über die ein- bis dreijährigen Fahrzeuge (-7,4 Prozent) bis hin zu den drei bis fünf Jahren alten Gebrauchtwagen (-7,2 Prozent) und den fünf- bis zehn Jahre alten Fahrzeugen (-9,9 Prozent) sank das Interesse. Am stärksten ging die Nachfrage allerdings bei Gebrauchten im Alter von zehn- bis 20 Jahren zurück (10,7 Prozent). Auch auf Young- und Oldtimer entfielen im Vergleich zum Vormonat weniger Detailseitenaufrufe. In Zahlen: Youngtimer verloren 9,1 Prozent bei der Nachfrage, Oldtimer 5,7 Prozent. Das dürfte sich spätestens nach der Urlaubssaison wieder ändern.

In unserem Studienbereich finden Sie die Infografik im Format 16:9 zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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