München, 29.11.2016

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise setzen zum Jahresendspurt an

Wie jedes Jahr gegen Jahresende kennen die Gebrauchtwagenpreise nur eine Richtung: aufwärts. Mit dem Anstieg um 1,4 Prozent stiegen sie im November nochmals stärker als im Vormonat (Oktober: 1,2 Prozent). Damit nähert sich der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) mit 18.941 Euro erstmalig der 19.000-Euro-Marke. Gleichzeitig kennzeichnet er zum dritten Mal in Folge ein neues Jahreshoch (Oktober: 18.680 Euro). Eine vorweihnachtlich gesunkene Nachfrage wirkte trotz dezimiertem Bestand preisdämpfend und verhinderte einen noch höheren Anstieg.

„Preistreiber im November waren vor allem Kleinwagen. Ein stark dezimierter Bestand in diesem Segment dürfte im Monatsverlauf zusätzlich preissteigernd gewirkt haben“, sagt Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Preisstabil zeigten sich dagegen lediglich SUV und Geländewagen, bei denen aber einige asiatische SUV-Modelle preislich ordentlich zulegten.“

Preisentwicklung: Kleinwagen an der Spitze

Im Vergleich zum Vormonat verbuchten nahezu alle Segmente Preissteigerungen – vor allem Kleinwagen (+2,0 Prozent). Hier punktete der Mini (+24,5 Prozent) vor dem Fiat Panda (+7,7 Prozent) und dem vanartigen Frauenliebling Honda Jazz (+5,8 Prozent). Wohl auch deshalb kletterte der durchschnittliche Preis erstmals über die 10.000-Euro-Hürde (Durchschnittspreis: 10.028 Euro). Den zweitgrößten Sprung legten Kompaktwagen hin (+1,2 Prozent, 15.558 Euro), vor Mittelklasse (+1,1 Prozent, 19.758 Euro) und Obere Mittelklasse (+0,8 Prozent, 25.690 Euro).

Nur knapp dahinter mit je plus 0,7 Prozent reihten sich im November Sportwagen (45.878 Euro) und Vans ein (16.672 Euro). Ausreißer hier: der Bus Hyundai H1-Starex mit einer Preissteigerung von 33,3 Prozent. Am unteren Ende landeten mit plus 0,5 Prozent die Oberklasse (43.053 Euro) sowie unverändert die SUV/Geländewagen (0,0 Prozent, 27.479 Euro). Allerdings stiegen die Preise gerade bei asiatischen SUV-Modellen: Denn Hyundai Santa Fe (+8,9 Prozent), Kia Sorrento (+6,9 Prozent), Subaru Forester (+3,5 Prozent) und der Exot SsangYoung Rexton (+3,4 Prozent) wurden im November teurer gehandelt.

Angebotsentwicklung: Alle Kategorien verlieren beim Bestand

Am stärksten verringerte sich das Angebot erneut im Kleinwagenbereich (-2,8 Prozent), dicht gefolgt von Kompakt- und Mittelklasse mit jeweils minus 2,7 Prozent. Diesen allgemeinen Trend konnte selbst ein um über ein Drittel häufiger angebotene Kia Optima (+34,7 Prozent) nicht ändern. Er bereicherte im November vor allem als kurz zuvor eingeführter Kombi Sportswagon das Angebot.

Oberklasse (-2,5 Prozent) und Obere Mittelklasse (-2,4 Prozent) bewegten sich beim Bestandsabbau auf ähnlichem Niveau. Um 2,2 Prozent schwand das Angebot bei den Vans, wohingegen Sportwagen lediglich 2,0 Prozent verloren. Die geringste Veränderung gab es – wie schon preislich – im Segment SUV/Geländewagen (-0,5 Prozent). Doch auch bei der Angebotsentwicklung tanzten einige Modelle aus der Reihe: Überdurchschnittlich oft aus dem Portal wurde zum Beispiel der Infiniti EX30 (-25,5 Prozent) genommen.

Nachfrageentwicklung: Über alle Segmente hinweg sinkend

Sorgte der Oktober noch für eine gesteigerte Nachfrage, ging diese im vorweihnachtlichen November leicht zurück. Am meisten verloren mit 10,6 Prozent saisonbedingt Sportwagen, da hierzu auch Cabrios und Roadster zählen. Kleinwagen konnten 9,3 Prozent weniger Interessenten auf sich vereinen, die Kompaktklasse 5,9 Prozent. Des Weiteren sank das Interesse an der Mittelklasse um 4,7 Prozent, an der Oberklasse um 4,3 Prozent. Minus 3,0 Prozent entwickelte sich die Nachfrage bei der Oberen Mittelklasse und den Vans. Den geringsten Verlust verzeichneten die neu wie gebraucht beliebten SUV/Geländewagen mit einem Minus von 2,8 Prozent.

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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