München, 28.12.2016

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagenpreise knacken zum Jahresende 19.000-Euro-Marke

Der Preisanstieg im Dezember betrug zwar nur noch 0,4 Prozent (Vormonat: 1,4 Prozent). Mit einem Durchschnittspreis von 19.020 Euro reichte es dennoch für ein neues Allzeithoch im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI). Verantwortlich dafür waren im Wesentlichen Old- und Youngtimer. Wie schon über das ganze Jahr hinweg liegt der durchschnittliche Preis für Gebrauchtwagen deutlich über dem des Vorjahresmonats. Im Dezember riefen die Verkäufer 1.004 Euro mehr auf als Ende 2015.

„Es war insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr für den Autohandel in Deutschland. Der Jahresdurchschnittspreis für Gebrauchtwagen 2016 liegt über fünf Prozent höher als 2015. Zum Vergleich: 2015 war der Preis insgesamt nur um ein Prozent, also 226 Euro, gestiegen“, sagt Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations bei AutoScout24. „Im Jahresverlauf erwiesen sich Oldtimer als die Altersklasse mit dem größten Zugewinn. Hier stieg der Durchschnittspreis um über neun Prozent. Das erstaunt aufgrund des breitgefächerten Fahrzeugangebots allerdings weniger als die insgesamt niedrigste Preissteigerung bei den drei bis fünf Jahre alten Gebrauchtwagen. Diese Altersklasse lag zum Jahresende nur um zwei Prozent über dem Anfangswert des Jahres.“

Preisentwicklung: Ältere Jahrgänge für Anstieg verantwortlich

Der Dezember zeigte sich zweigeteilt. Während jüngere Alterssegmente günstiger angeboten wurden, legten ältere preislich zu. Wie schon im Vormonat kletterten die Preise für Youngtimer (20 bis 30 Jahre) mit 2,8 Prozent am stärksten (Durchschnittspreis: 7.228 Euro), knapp vor Oldtimern ab 30 Jahren mit 2,7 Prozent (26.929 Euro) und Gebrauchtwagen zwischen zehn und 20 Jahren (+1,1 Prozent, 5.011 Euro). Damit überschritt diese Altersklasse erstmals die 5.000-Euro-Marke. Des Weiteren stiegen die Preise für Fahrzeuge im Alter von fünf bis zehn Jahren (+0,2 Prozent, 12.298 Euro). Alle jüngeren Alterssegmente verloren. Am meisten die ein- bis dreijährigen Gebrauchten (-1,0 Prozent, 24.912 Euro) vor den bis zu zwölf Monate (-0,8 Prozent, 27.389 Euro) und den drei bis fünf Jahre alten Fahrzeugen (-0,7 Prozent, 18.922 Euro).

Angebot: Tageszulassungen treiben den Markt – sonst Bestandsabbau

Wie schon im Vormonat konnten lediglich die bis zu einjährigen Gebrauchten mit ihrem hohen Anteil an taktischen, so genannten Tageszulassungen, deutlich zulegen (+1,8 Prozent). Alle weiteren Jahrgänge entwickelten sich zum Jahresende hin rückläufig. Den größten Bestandsabbau verbuchten erneut Young- (-9,0 Prozent) und Oldtimer (-7,7 Prozent). Dahinter folgten im Dezember zehn bis 20 Jahre alte Fahrzeuge (-6,3 Prozent) und die Altersklasse der Ein- bis Dreijährigen (-4,4 Prozent). Weniger Autos wurden auch bei den fünf bis zehn Jahre alten Gebrauchten eingestellt (-4,1 Prozent). Den geringsten Abbau beim Bestand verzeichneten die drei bis fünf Jahre alten Fahrzeuge (-0,4 Prozent).

Nachfrage zeigt sich zum Jahresende hin schwächer

Besonders stark verlief der Nachfragerückgang bei den Old- (-20,8 Prozent) und Youngtimern (-19,6 Prozent). Alle anderen Segmente verloren im Weihnachtstrubel ebenfalls durchgängig zweistellig an Interesse. So wurden die zehn bis 20 Jahre alten Gebrauchtwagen (-18,9 Prozent) in etwa genauso weniger nachgefragt wie die fünf bis zehn Jahre alten (-18,1 Prozent) oder die ein- bis dreijährigen Fahrzeuge (-17,0 Prozent). Im selben Bereich bewegten sich mit minus 16,5 Prozent die drei bis fünf Jahre alten Gebrauchten. Erneut konnten die jungen Gebrauchten im Alter bis zu zwölf Monaten den geringsten Nachfragerückgang für sich reklamieren (-11,1 Prozent).

In unserem Studienbereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zur Preis- und Nachfrageentwicklung in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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