München, 28.04.2017

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise über Ostern im Rückwärtsgang

Wie erwartet fielen die Preise für gebrauchte Autos im Ostermonat April deutlich stärker als im März. Der Durchschnittspreis im monatlichen AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) sank um 1,7 Prozent auf 18.863 Euro (März: 19.192 Euro). Dem allgemeinen Trend widersetzen sich lediglich die beiden beliebten Kategorien SUV/Geländewagen und Mittelklasse – hier legte der Preis zu. Das Angebot nahm in allen Kategorien deutlich zu, während vor allem das Interesse an Sportwagen saisonbedingt stieg.

„In diesem Jahr sind die Preise von März auf April stärker gesunken als im Vorjahr. Dadurch fiel der Preis erstmals 2017 unter die 19.000 Euro-Marke,“ sagt Dr. Sebastian Lorenz, Vice President Consumer bei AutoScout24. „Im Durchschnitt bedeutete das einen Rückgang von 329 Euro im Vergleich zum März. Allerdings legten die weiterhin populären SUV um 837 Euro zu, große Premium-Modelle sogar gleich um mehrere tausend Euro. Hier erweiterte sich das Angebot zudem am stärksten und die Nachfrage stieg. SUV boomen also nach wie vor.“

Durchschnittspreise stark gesunken – einzelne Segmente trotzdem mit Preissteigerungen

Obwohl der allgemeine Durchschnittspreis im April deutlich zurückgegangen ist, legten vier von acht Segmenten preislich zu. Die Preise bei Oberklasse-Fahrzeugen fielen um 2,1 Prozent (Durchschnittspreis gebraucht: 43.466 Euro) und bei Sportwagen um 1,7 Prozent (47.321 Euro). Auch Kleinwagenpreise gaben um 1,6 Prozent nach und landeten damit erstmals in diesem Jahr wieder unter der Schwelle von 10.000 Euro (9.851 Euro). Ebenso büßte die stark vertretene Kompaktklasse preislich um 1,3 Prozent ein (15.368 Euro). Dagegen bewegten sich die Beträge bei Vans (16.742 Euro) und der Oberen Mittelklasse (26.209 Euro) um je 0,1 Prozent nach oben. Mit plus 1,3 Prozent entwickelten sich Autos der Mittelklasse (20.219 Euro) und im Bereich SUV/Geländewagen (+ 3,0 Prozent, 27.898 Euro) noch positiver. Doch selbst hier ließen sich im April bei genügend Flexibilität vergünstigte Angebote finden. So wurde der seit über 40 Jahren nahezu unverändert gebaute Geländewagen-Klassiker Lada Niva (seit 2013: Taiga) über Ostern um 7,5 Prozent günstiger im Durchschnitt. Und auch der vor einem Modellwechsel stehende Jeep Compass (-6,9 Prozent) oder ein BMW X1 (-6,8 Prozent) wurden im April preiswerter angeboten.

Angebotsentwicklung: Teilweise zweistellige Zuwachsraten im Bestand

Beim Angebot konnten Suchende im April aus dem Vollen schöpfen. Durchweg alle Segmente legten zu. Am stärksten stieg das Angebot hier wiederum bei den SUV und Geländewagen (+14,3 Prozent) sowie saisonal bedingt bei Sportwagen (13,2 Prozent). Aber auch Mittelklasse (+5,1 Prozent), Kompaktklasse (+4,0 Prozent) und Obere Mittelklasse (+3,8 Prozent) wurden verstärkt angeboten. Dahinter reihten sich in der Osterferiensaison Kleinwagen (+3,5 Prozent) und mit je 2,9 Prozent Zuwachs Oberklasse und die Vans ein. Interessanterweise werden derzeit gerade die zur Personenbeförderung hochgerüsteten (Groß-)Transporter wie der Renault Master-Zwilling Nissan NV 400 (+27,6 Prozent) oder der Hyundai H1 Starex (+12,5 Prozent) verstärkt vom Handel auf den Markt gebracht. Aber auch vom weit verbreiteten Volkswagen Touran wollten sich mehr Besitzer trennen als der Durchschnittswert verrät. Insbesondere von der mit SUV-Aufmachung angebotenen Cross-Version standen 10,9 Prozent mehr Exemplare zur Auswahl.

Beliebtheit: Interesse an Sportwagen und Roadstern steigt extrem

Keine wesentliche Belebung legt die Analyse der Seitenaufrufe nahe. Trotz extremer Beliebtheit der Kategorie Sportwagen (+28,0 Prozent) sowie ungebrochenem Interesse an gebrauchten SUV und Geländewagen (+3,1 Prozent), mussten ferienzeitbedingt die meisten Segmente bei den Seitenaufrufen Einbußen hinnehmen. So sank die Beliebtheit der Vans um 9,2 Prozent und die der Kleinwagen um 5,5 Prozent. Geringer fiel der Rückgang bei Obere Mittelklasse (-4,9 Prozent) und Kompaktklasse (-4,0 Prozent) aus. Am Ende reihten sich im April hier Fahrzeuge aus den Segmenten Mittelklasse (-3,7 Prozent) und Oberklasse (-3,3 Prozent) ein. Die beiden entgegengesetzten Pole in der Oberklasse lieferten dabei Modelle, die ihren Status aus sichtbar unterschiedlichen Welten beziehen: der Cadillac CTS (-36,2 Prozent) aus den USA sowie der englischstämmige Bentley Mulsanne (+27,7 Prozent).

In unserem Pressebereich finden Sie Infografiken zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung sowie weitere Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Fahrzeug- und Alterssegmenten.

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