München, 30.08.2018

AutoScout24 AGPI B2B: Gebrauchtwagenpreise weiter im Aufwind

AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index steigt stärker als im Vormonat

Nach der Trendwende im Juli hat der AGPI im August nochmal an Dynamik zugelegt. Der monatliche AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) stieg um 0,8 Prozent und kletterte auf 19.972 Euro (Juli: 19.823 Euro). Da der Wert im Vorjahr jedoch um 1,3 Prozent stieg, sank der Preisabstand aktuell auf nur noch 4,3 Prozent (August 2017: 19.153 Euro). Der Bestand stabilisierte sich, die Seitenaufrufe gingen urlaubsbedingt erneut etwas zurück

„Auch wenn die Tageszulassungen in diesem Jahr insgesamt noch unter den Zahlen von 2017 liegen: Ihr Anteil stieg allein in den letzten Wochen um rund 10,5 Prozent“, sagt Dr. Thomas Schroeter, Senior Vice President Product & Marketing bei Scout24. „Hintergrund ist die Umstellung auf den WLTP-Prüfzyklus, dessen Verbrauchswerte ab 1. September 2018 Basis jeder Neu-Zulassung sind. So wurden schnell noch Fahrzeuge auf Vorrat zugelassen, da viele Neuwagen aufgrund noch fehlender Prüfung aktuell nicht lieferbar sind. In den nächsten beiden Monaten dürfte das Tageszulassungsangebot bei AutoScout24 weiter steigen, weil viele dieser Fahrzeuge bisher noch gar nicht eingestellt wurden.“

Preisentwicklung: Viele Alterssegmente und nahezu alle Fahrzeugsegmente teurer

Obwohl in den Alterssegmenten einzelne Bereiche wie Old- (-3,7 Prozent, Durchschnittspreis: 28.478 Euro) und Youngtimer (-0,9 Prozent) sowie bis zu zwölf Monate alte Fahrzeuge (-0,6 Prozent) niedriger eingepreist wurden, reichten die Zuwächse in den restlichen fünf Segmenten, um den AGPI insgesamt steigen zu lassen. So stiegen die Preise bei Gebrauchten im Alter von drei bis fünf, zehn bis 20, fünf bis zehn und ein bis drei Jahren zwischen 0,1 und 0,6 Prozent. Die günstigsten Angebote bleiben weiterhin zehn- bis zwanzigjährige Gebrauchtwagen mit durchschnittlich 5.658 Euro.

Die Analyse der Fahrzeugsegmente zeigt noch deutlicher, warum der AGPI stärker als im Vormonat gestiegen ist: So legten bis auf die Oberklasse (-0,7 Prozent, Durchschnittspreis: 44.112 Euro) die Preise in allen weiteren Segmenten teils deutlich zu. Am stärksten stiegen die Notierungen bei der Oberen Mittelklasse (+2,3 Prozent) sowie Sport- und Kleinwagen mit über einem Prozent. Dahinter folgten Kompakt- und Mittelklasse sowie SUV/Geländewagen und Vans. Hier bewegten sich die Steigerungen zwischen 0,1 und 0,7 Prozent.

Angebotsentwicklung: Sinkende Bestände

Beim Angebot konnten nur Gebrauchte im Alter von bis zu zwölf Monaten um 1,7 Prozent zulegen. Alle anderen Alterssegmente boten weniger Auswahl. Am stärksten sank das Angebot bei Oldtimern

(-7,7 Prozent) und zehn- bis 20-jährigen Gebrauchten (-5,3 Prozent). Knapp dahinter sortierten sich fünf- bis zehnjährige und Fahrzeuge im Alter von ein- bis drei Jahren sowie Youngtimer ein. Mit etwas Abstand folgten drei- bis fünfjährige Gebrauchte, die 2,8 Prozent Bestandsabbau verzeichneten.

Auch der Blick in die Fahrzeugklassen zeigt im August durchgängigen Bestandsabbau. Niederigere Bestände verbuchten von der Oberklasse (-5,3 Prozent) über Obere Mittelklasse und Sportwagen bis hin zu Mittelklasse, Vans und die Kompaktklasse, die mit minus 3,4 Prozent vertreten war. Den geringsten Rückgang im August verzeichneten Kleinwagen und SUV/Geländewagen (-1,6 Prozent).

Beliebtheit: Reisesaison beeinflusst weiterhin Zahl der Seitenaufrufe

Weiterhin urlaubsgeschwächt entwickelten sich die Seitenaufrufe – wenn auch mit der Tendenz zur Stabilisierung. Je nach Altersegment gingen die Seitenaufrufe zwischen 8,1 und 19,5 Prozent zurück. Das galt für Gebrauchte im Alter bis zu einem Jahr ebenso wie für ein bis drei, drei bis fünf, fünf bis zehn oder zehn bis 20 Jahre alten Fahrzeuge. Auch Young- und Oldtimer waren weniger gefragt.

Stärker fielen die Seitenaufrufe in den einzelnen Fahrzeugklassen. Hier verloren Oberklasse, Obere Mittelklasse und Mittelklasse über 20 Prozent. Die restlichen Klassen wie Klein- und Sportwagen, Kompaktklasse, Vans oder SUV/Geländewagen verbuchten zwischen 12 und 18,4 Prozent weniger Suchanfragen. Immerhin hat sich der Rückgang im Vergleich zum Vormonat damit fast halbiert.

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