München, 13.12.2018

AutoScout24 AGPI B2C: Gebrauchtwagenpreise klettern nur noch moderat

Preisnachlässe insbesondere bei Modellen der Oberen Mittelklasse

Die Gebrauchtwagenpreise sind im November nur noch leicht gestiegen. Der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) kletterte im November um 0,4 Prozent auf nun 20.493 Euro (Oktober: 20.407 Euro). Am stärksten legte der Durchschnittspreis erneut bei Kleinwagen zu, während das Angebot insgesamt abnahm. Bei den Seitenaufrufen gewannen Angebote aus dem Bereich Obere Mittel- und Oberklasse an Beliebtheit.

„Auch wenn die Gebrauchtwagenpreise derzeit weiter anziehen, können gerade an jungen Gebrauchtwagen Interessierte einige tausend Euro sparen “, erklärt Jochen Kurz, Director Product bei AutoScout24. „Vor allem Käufer neuwertiger Gebrauchtwagen haben aufgrund vieler Angebote im Bereich Tageszulassungen eine so große Auswahl wie schon lange nicht mehr – und sparen im Vergleich zu Neuwagen-Käufern oft auch noch Kfz-Steuern.“

Durchschnittspreise: Vor allem kleinere Fahrzeuge mit höheren Angebotspreisen

Wer derzeit einen gebrauchten Kleinwagen sucht, muss bei den Angeboten bereits zum fünften Mal in Folge eine Preissteigerung hinnehmen. So haben im November die Preise bei den Stadtflitzern erneut am stärksten angezogen (+1,0 Prozent, Durchschnittspreis: 10.719 Euro). Damit haben sich Kleinwagen seit dem Sommer theoretisch um 5,3 Prozent verteuert. Gerade immer öfter angebotene Kleinwagen mit Elektromotor wie BMW i3 (+10,2 Prozent) oder auch Renault Zoe (+6,1 Prozent) sind an diesen Trend nicht ganz unschuldig. Aber auch Gebrauchte der Kompaktklasse und Vans haben preislich um 0,5 Prozent zugelegt. Sie belasten die Haushaltskasse beim Erwerb durchschnittlich mit 16.303 Euro bzw. 17.457 Euro. Ebenfalls teurer angeboten wurden Modelle der Mittelklasse – auch wenn hier der Aufschlag nur 0,1 Prozent betrug.

Die teureren Klassen von Sportwagen und Oberklasse bis hin zu den beliebten SUV/Geländewagen wurden dagegen geringfügig günstiger angeboten. Größere Preisnachlässe im November konnten Interessenten bei Modellen aus dem Segment Obere Mittelklasse mitnehmen. Während Anbieter bei Angebotspreisen von durchschnittlich 27.574 Euro im Schnitt um 2,4 Prozent niedrigere Preise aufriefen, senkten Anbieter von sportlichen Modellen wie Audi S6 (-9,6 Prozent) und der überwiegend hybridangetriebenen Lexus GS-Serie (-9,3 Prozent) ihre Preise sogar rund viermal so stark. Damit fanden sowohl verbrauchsorientierte Kunden als auch Leistungsliebhaber günstige Angebote, die im Falle des S6 als Avant überdies für größere Einkäufe im Weihnachtstrubel taugen.

Angebot: Bestände schrumpften über alle Fahrzeugklassen hinweg

Den in der Gesamtbetrachtung geringsten Rückgang verbuchten Oberklasse-Fahrzeuge mit einem Minus von 0,3 Prozent, während Obere Mittelklasse, SUV/Geländewagen, Vans und Mittelklasse-Modelle zwischen 1,8 und 3,2 Prozent beim Bestand verloren. Die insgesamt größten Angebotsrückgänge mussten Interessenten bei Sportwagen, der Kompaktklasse und bei Kleinwagen hinnehmen (zwischen -4,2 und -4,7 Prozent). Obwohl auch hier insbesondere die E-Modelle aus der Reihe tanzten: Denn vom BMW i3 (+26,9 Prozent) und Renault Zoe (24,4 Prozent) wurden entgegen dem Trend rund ein Viertel mehr Fahrzeuge angeboten. Somit wächst das Gebrauchtangebot an batterie-elektrisch angetriebenen Kleinwagen kontinuierlich – wenn auch noch auf insgesamt niedrigem Niveau.

Beliebtheit: Vorweihnachtszeit hinterlässt Spuren bei den Seitenaufrufen

Auch wenn gerade die etwas teureren Segmente wie Obere Mittel- und Oberklasse mit plus 1,5 bzw. 1,8 Prozent im November an Beliebtheit zulegten, entwickelten sich die übrigen Klassen hinsichtlich der Seitenaufrufe insgesamt rückläufig. Während Verkäufer von SUV/Geländewagen nach stark gestiegenen Seitenaufrufen im Vormonat nur wenige Interessenten einbüßten (- 0,5 Prozent), mussten Anbieter von Vans und Mittelklassemodellen mit Rückgängen von 2,8 bzw. 3,3 Prozent zurechtkommen. Den größten Liebesentzug bei den Seitenaufrufen verzeichneten allerdings die Kompaktklasse sowie Sport- und Kleinwagen (-5,0 bis 5,9 Prozent). Allerdings: Wer als Kleinwagen einen Toyota iQ (+25,5 Prozent) oder Fiat New Panda (+25,0 Prozent) und als Sportwagen einen Nissan 370Z (+28,4 Prozent) zum Verkauf anbot, durfte sich im November über gut ein Viertel mehr Interessenten als im Vormonat freuen.

Die vollständige AGPI Entwicklung finden Sie in der Infografik zum Download und zur kostenfreien Veröffentlichung.

AutoScout24-Pressemeldungen als RSS-Feed abonnieren

Pressestelle AutoScout24

Telefon: 089-44456-1185
E-Mail: presse@autoscout24.de

Mehr zu AutoScout24

Unternehmensportrait

AutoScout24 stellt sich vor: Wer wir sind, woher wir kommen und was wir tun.
Mehr